Aktuelles

Koboldmaki-16232

Als eines von sehr wenigen Säugetieren kann sich der Koboldmaki mit Ultraschalllauten verständigen. Der im südostasiatischen Regenwald beheimatete Halbaffe erreicht höhere Frequenzen als jeder andere Primat. Sogeht er beim Kommunizieren kein Risiko ein und kann die Ultraschalllaute seiner Beute hören. mehr...

Packeis-16195

Salzhaltiges Wasser gefriert schlecht. Aber warum bildet sich dann Eis auf dem Meer? Kann man Meereis schmelzen und trinken? Oder zumindest Nudeln damit kochen? Und sind Eisberge salzig? mehr...

Phyton-baum-16225

Vor elf Jahren wurden Pythons nach Südflorida eingeschleppt. Nun zeigt sich der fatale Einfluss der Würgeschlangen auf die heimischen Arten der Everglades: die Zahl einst häufiger Säugetiere ist bereits drastisch dezimiert. Dies betrifft etwa Waschbären und Oppossums, aber auch Alligatoren. Seltene Tiere könnten besonders betroffen sein. mehr...

Forscher haben herausgefunden, warum sich Männchen einer tropischen Spinnenart während der Paarung oft selbst kastrieren: Dieser Akt der Selbstverstümmelung verhilft ihnen zu mehr Nachkommen - obwohl er sie für den Rest ihres Lebens zeugungsunfähig macht. Denn das abgebrochene Paarungsorgan überträgt mehr Spermien. mehr...

Ein lebensfreundlicher Planet nur 22 Lichtjahre von uns entfernt: Die Super-Erde GJ 667Cc mit der 4,5fachen Erdmasse bezieht Energie von einem Roten Zwergstern ebenso wie die Erde von der Sonne. Seine Temperaturen und Bedingungen könnten denen der Erde ganz ähnlich sein - und der Planet damit potenziell belebbar. mehr...

In der Milchstraße gibt es wahrscheinlich Millionen von Planeten, die zwei Sonnen besitzen. Diesen Schluss ziehen Astronomen, nachdem sie erneut zwei solche Planeten in verschiedenen Doppelsternsystemen entdeckt haben. Damit ist die Zahl der bekannten Himmelskörper dieser Art innerhalb weniger Monate von null auf drei angestiegen. mehr...

Bergalm im Wandel: Die Erwärmung des Klimas wirkt sich bereits stärker als vermutet auf die heimische Vegetation aus. In europäischen Gebirgsregionen finden sich vermehrt wärmeliebende Pflanzen, Pflanzen der Höhenzone könnten in Folge des Klimawandels aussterben. mehr...

Die den Menschen nahestehendsten Affen, die Bonobos, beeindrucken ihre Weibchen, indem sie sich mit ihnen anfreunden. Die Freundschaft senkt den Testosteronspiegel und verhindert Aggressionen. Dieses Paarungsverhalten hängt damit zusammen, dass Bonobo-Männchen und -Weibchen gleichgestellt sind. mehr...

Im Amazonas-Regenwald zeichnen sich erste Anzeichen für eine veränderte Kohlendioxid-Balance ab. Diese gehen auf den Klimawandel und die großflächigen Rodungen zurück. Die Wälder können weniger CO2 in Sauerstoff umwandeln; vielmehr steht bevor, dass sie vermehrt Kohlenstoff abgeben. mehr...

Ein kleines Bakterium schützt Ostsee und Schwarzes Meer vor der Ausbreitung von giftigen und sauerstoffarmen Wasserzonen. Wie deutsche Forscher entdeckten, lebt die Mikrobe im Randbereich sogenannter Todeszonen. Dort baut sie giftigen Schwefelwasserstoff ab und verringert Überdüngung. mehr...

Veterinärische Pioniersarbeit leistete der niederländische Tierpark Burgers' Zoo: Dort wurde einer eineinhalb Meter langen Muräne ein Tumor operativ entfernt. Das Geschwür wird nun untersucht und soll Erkenntnisse über die Gesundheit von Tieren liefern. mehr...

Die Vorfahren der ersten Menschen auf dem amerikanischen Kontinent kamen wahrscheinlich aus dem Gebiet des zentralasiatischen Altai-Gebirges. Auf die Abstammung deuten genetische Ähnlichkeiten zwischen heutigen Bewohnern des Altai und nordamerikanischen Indianern hin. mehr...

Rauch aus Wald- und Buschbränden in Afrika erreicht selbst die unberührten Tiefen des Amazonas-Regenwalds. Winde transportieren die Rauchpartikel innerhalb von nur zehn Tagen einmal quer über den Atlantik. Das haben Forscher bei Luftmessungen in Brasilien festgestellt. mehr...

Das schwere Erdbeben in Haiti 2010 könnte nur der Anfang einer Serie von Beben gewesen sein. Nach einer 250-300jährigen Ruhephase ist die Verwerfung unter dem Inselstaat wieder seismisch aktiv. Forscher vermuten, dass dieser Ruhephase eine lange aktive Phase folgt, in denen sich aufgestaute Spannungen entladen. mehr...

Das Sprachzentrum unseres Gehirns befindet sich drei Zentimeter weiter vorne als seit dem 19. Jahrhundert angenommen. Diese Erkenntnis über die Lage des sogenannten Wernicke-Areals ist besonders wichtig für Betroffene von Schlaganfällen und Hirnschäden. Zudem verweist sie auf die Ähnlichkeit der Gehirnarchitektur von Mensch und Affe. mehr...

In einem Experiment konnten Forscher an Gehirnwellen von Probanden ablesen, was diese gerade hörten. Mit verfeinerten Methoden wird sich nicht nur Gehörtes, sondern auch Gedachtes elektronisch ablesen lassen. So könnten Stumme eines Tages sprechen. mehr...

Der Fund eines Zahns in Bulgarien gibt Anlass, die Evolution des Menschen neu zu betrachten: Menschenaffen lebten noch vor 7 Mio. Jahren in Europa, d.h. weitaus länger als angenommen. Das könnte bedeuten, dass die menschliche Evolution sich nicht nur in Afrika abgespielt hat, sondern auch in Europa und Westasien. mehr...

Ein australischer Laubenvogel trickst mit der visuellen Wahrnehmung seiner Auserwählten: Er ordnet Balzgeschenke so an, dass sie dem Weibchen größer erscheinen. Männchen, die das Herstellen einer verfälschten Perspektive besonders gut beherrschen, haben bei der Balz die besten Chancen. mehr...

An heißen Tiefsee-Quellen im Südpolarmeer haben Forscher eine ganze Lebenswelt bisher nie zuvor gesehener Tierarten entdeckt: Yeti-Krabben, eine unbekannte Art von Meeresschnecken, Raub-Seesterne und Tiefsee-Kraken. mehr...

Einer der wichtigsten Faktoren für das europäische Klima wird sich in naher Zukunft nicht wesentlich ändern: Die Meeresströmung im Atlantik, die warmes Wasser an die Küsten Europas transportiert, schwächt sich in den kommenden vier Jahren nicht ab. Das berichten Hamburger Forscher im Fachmagazin "Science". mehr...