Logbuch - Unterwegs zu den Schlammvulkanen

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Die Meere sind ganz nah und doch sehr fern. Sie bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche, aber vor allem die Tiefsee ist noch kaum erforscht, viel weniger als die Oberfläche von Mond und Mars. Welches Leben gibt es dort unten: in einer zerklüfteten Berglandschaft, in der Umgebung von Vulkanen, in ewiger Dunkelheit?

Die Schlammvulkane des Mittelmeers vor der italienischen Südküste sind das Ziel einer Expedition des Forschungsschiffs „Meteor“ unter Leitung des Geologen Gerhard Bohrmann vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (Marum) der Universität Bremen.

Wie arbeiten die Wissenschaftler auf der „Meteor“, wie kommen sie zu ihren Erkenntnissen, wie leben sie und die Besatzung auf dem Forschungsschiff? Das beobachten für Sie unser stellvertretender Chefredakteur Siebo Heinken und der Fotograf Philipp Spalek an Bord und berichten darüber in diesem Blog.

 
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Die Expedition zu den Schlammvulkanen des Mittelmeers neigt sich dem Ende entgegen. Die letzten Tage... mehr...

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Gerhard Bohrmann leitet die Expedition zu den Schlammvulkanen des Mittelmeers. Warum seine Forschung... mehr...

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Die Wetterdaten sind wesentliche Grundlage für die Arbeit der Wissenschaftler und die Navigation de... mehr...

Die Liebe zum Meer brachte Klaus Rathnow auf die "Meteor". Als Bordarzt kümmert er sich um das körperliche, aber auch seelische Wohl der Besatzung. mehr...
Bei Sonnenaufgang ging heute der Roboter Marum Quest wieder auf Reise in die Finsternis. Ein anderes Gerät, mit dem die Tiefsee erforscht wird, ist der Kranzwasserschöpfer. mehr...
Hadamek ist Seemann aus Leidenschaft. Machte den Matrosenbrief, fuhr auf Frachtern, Fährschiffen und Tankern, erlebte Eisfahrten auf der Ostsee – und überstand einen Untergang. mehr...
Marum Quest im Einsatz: Der Tauchroboter wird den Wissenschaftlern an Bord der "Meteor" endlich einen Blick auf den Tiefseeboden ermöglichen. mehr...
Die Köche gehören zu den wichtigsten Menschen auf einem Schiff, und auch auf der „Meteor“ tragen sie zur guten Stimmung unter Wissenschaftern und Mannschaft bei. mehr...
Endlich zahlt sich die Planung aus, und ein bisschen Glück war auch dabei. Die Forscher auf der "Meteor" stoßen auf eine Methanquelle. Aber wie sieht es dort unten wirklich aus? mehr...
Niemand auf der "Meteor" ist so aufmerksam wie der Erste Steward Andreas Wege: Kaum sind neue Wissenschaftler an Bord, kennt er schon deren Namen, weiß ebenso um die Vorlieben und Abneigungen wie über Allergien. mehr...
Die „Meteor“ ist ein schwimmendes Labor und ein faszinierender technischer Organismus. Ein Dorf, das niemals schläft: Tag und Nacht beobachten Wissenschaftler im Lotraum die Daten des Fächerlots, immerzu wacht ein Offizier auf der Brücke, ohne Pause kontrollieren Techniker die Motoren auf den Maschinendecks. mehr...
Die „Meteor“ stampft, ihr Bug taucht tief in die Wellentäler, wird auf den nächsten Wellenberg gehoben, taucht wieder ein. Wir fahren mit gedrosseltem Tempo. An wissenschaftliche Arbeit ist kaum zu denken. mehr...
Heute morgen die letzten Vorbereitungen fürs Auslaufen. Alle Gerätschaften werden festgelascht, kleine Teile verstaut. Dann wie üblich die Durchsuchung des Schiffs. Gibt es blinde Passagiere, verdächtige Gegenstände? mehr...
Der erste Tag auf der "Meteor" geht alles andere als beschaulich zu. Auf dem Programm steht die Sicherheitsübung, eine wichtige Lektion für Wissenschaftler und Besatzung. mehr...
Die Meere bedecken mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche, aber vor allem die Tiefsee ist noch kaum erforscht. Das zu ändern, ist Aufgabe des Forschungsschiffes "Meteor". Die Besatzung begibt sich auf eine Expedition zu den Schlammvulkanen des Mittelmeers. Mit dabei: Siebo Heinken von NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND, der von Bord berichtet. mehr...