Bild: National Geographic Channel Vergrößern
Die von üppigen Mangrovenwäldern, idyllischen Flussauen und weiten Steppen geprägte Landschaft im Süden der Republik Mosambik gehört zu den letzten Zufluchtsorten für eine Vielzahl von Wildtieren. Doch der Jahrzehnte andauernde mosambikanische Bürgerkrieg ist auch am Parque National da Gorongosa nicht spurlos vorübergegangen. Einst einer der artenreichsten Nationalparks im südlichen Afrika, wurde der Tierbestand des Gebiets im Verlauf des Krieges durch Wilderei nahezu vollständig ausgerottet. Auch die Infrastruktur des Parks wurde komplett zerstört.
Doch dann begann einer neuer, ein anderer Kampf: Ein engagiertes Team von Umweltschützern kämpfte unermüdlich für den Erhalt der bedrohten Tierarten und der einzigartigen Natur von Gorongosa. Mit Erfolg: Ende April 2008 konnte der Park nach der Instandsetzung wieder für den Tourismus geöffnet werden. „Afrikas verlorenes Paradies“ erzählt auf eindrucksvolle Weise von der Rettung des schon verloren geglaubten Paradieses und dokumentiert die erfolgreiche Zusammenarbeit der Republik Mosambik mit der Weltnaturschutzunion IUCN, der Europäischen Union und der amerikanischen Carr Foundation. Bei dem internationalen Filmwettbewerb „Das goldene Stadttor“ im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse ITB 2010 in Berlin wurde die NATIONAL GEOGRAPHIC-Produktion als „Bester der Besten“ mit dem Diamond Award ausgezeichnet. Für Platz 1 in der Kategorie „TV-Reisemagazin“ gab es außerdem einen Gold-Award.
"Afrikas verlorenes Paradies": Dienstag, 1. Juni 2010, um 21.05 Uhr
Lesen Sie hier ein Interview mit Gregory Carr und sehen Sie sich den Trailer an!
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