Bild: NG Channel / Gianna Savoie Vergrößern
Die Heimat der Vielfraße ist die Wildnis Skandinaviens, Alaskas und Sibiriens.
Vielfraße galten in ihrer nordischen Heimat im Taiga- und Tundragürtel Jahrhunderte lang als einsame und blutrünstige Jäger mit fast sagenhaften Kräften. Eine Legende besagt, dass der Vielfraß mit einem einzigen kräftigen Biss sogar Knochen zermalmen kann. Neue Forschungen in der Wildnis Skandinaviens, Sibiriens und Alaskas haben dazu beigetragen, dieses von Mythen verzerrte Bild gründlich zu revidieren: Heute gelten die Vielfraße – deren deutscher Name sich vom nordischen „Fjellfräs“ für „Gebirgskatze“ ableitet – vor allem als perfekt an ihren rauen Lebensraum angepasste Raubtiere mit einer Reihe einzigartiger Verhaltensweisen.
Wer die cleveren Tiere in ihrer Heimat beobachten will, muss selbst bereit sein, extremer Kälte und widrigen Wetterbedingungen zu widerstehen. Für „Wolverine – Das Phantom der Wildnis“ hat ein Filmteam diese Herausforderung angenommen – und wurde mit einzigartigen Aufnahmen dieser faszinierenden Räuber belohnt.
Wolverine – Das Phantom der Wildnis,Sonntag, 11. Juli 2010, um 19.25 Uhr, NATIONAL GEOGRAPHIC HD
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