Ein Paradies für Tiere

Autor: Lisa Reggentin
Ein Paradies für Afrika - Szene

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Die BBC-Dokumenation zeigt Afrikas vielfältige Landschafts- und Vegetationsformen.

Das Hochland von Äthiopien ist das Dach Afrikas. Hier zeigt sich Afrikas Version des Grand Canyons, eine durch gewaltige Naturkräfte entstandene Felslandschaft. Hier leben viele sonderbare Tiere und Pflanzen, die nirgendwo sonst zu finden sind. Die Geladas, eine besonders gesellige Affenart, findet hier ihren Lebensraum, und auch die Riesenmaulwurfsratte lebt hier. Doch ihre Territorien werden durch einen kilometerlangen Grabenbruch voneinander getrennt: dem Grat Rift Valley, das sich von Äthiopien ausgehend über 4.500 Kilometer nach Süden erstreckt.

Auch der Mount Kenya, das zweithöchste Bergmassiv Ostafrikas, zeigt ein beeindruckendes Naturspektakel. Oft verwandelt sich das Felsgebiet über Nacht in eine schneebedeckte Winterlandschaft, während wenige Kilometer entfernt Gnus und Löwen in der brütenden Hitze schwitzen. Neben Elefanten, Chamäleons und Klippschliefern finden sich hier auch noch einige seltene Exemplare der Kenia-Bongos, eine afrikanische Antilopenart, die weitgehend vom Menschen verdrängt wurde. Während Tiere und Pflanzen den harten Lebensbedingungen der ostafrikanischen Wildnis versuchen standzuhalten, muss auch der Volksstamm der Massai im Süden Kenias ums Überleben kämpfen. Während der Trockenzeiten gibt das Land nicht genug Wasser für Tier und Mensch her, weshalb diese sich ein schlaues Versorgungssystem einfallen ließen: Sie leiten den Dampf der umliegenden Vulkane mit Röhren zu leeren Behältern, wo dieser dann kondensiert und zu kostbarem Trinkwasser wird.

Ein Paradies für Tiere - Cover

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Die Dokumentation erscheint am 15. April auf DVD und Blu-ray.

Auch in der Serengeti, wo die größten Wildtierherden der Welt beheimatet sind, bestimmen Regen- und Trockenzeit über Leben und Tod. Ob Elefant, Büffel, Nilpferd oder Gepard – für alle ist Wasser ein rares Lebenselixier. Während es in der Serengeti nie genug Wasser geben kann, würden sich die Berggorillas im höher gelegenen Gebiet der Virunga-Vulkane über ein paar trockene Sonnentage freuen. In 2000 bis 4000 Metern Höhe gehören starke Regenfälle zur Tagesordnung, während die Temperaturen nicht nur nachts drastisch sinken. Dafür bietet dieser feuchte Lebensraum eine Fülle an Pflanzen und Bäumen, die seine tierischen Bewohner zu jeder Jahreszeit mit einem üppigen Nahrungsangebot versorgen.

Die BBC Earth-Dokumentation „Ein Paradies für Tiere“ zeigt eine Reise durch den afrikanischen Kontinent, der nicht nur aus den allseits bekannten Steppen, Elefanten und Löwen besteht. Sie zeigt Bilder von dem anderen Afrika, von kühlen regnerischen Hochlandschaften und ihren Bewohnern und veranschaulicht so einmal mehr die Vielfalt an Klimazonen, Lebensräumen und ihren pflanzlichen und tierischen Bewohnern, die es immer wieder schaffen, sich auch den extremsten Umweltbedingungen anzupassen.

Mehr Informationen finden Sie hier.



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