Erfolgsstory Mensch - Von der Höhle zur Hochkultur

Autor: Eva Wackerhagen
Erfolgsstory Mensch - Szene

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Vor rund 12.000 Jahren lebten die Mitglieder des fiktiven Klans der Gaya als Nomaden.

40 Drehtage, jede Menge Make-up, unverständliche Dialoge und viel Material für die Bühnenbauer: Kein neuer Sci-Fi-Film aus dem Hause Hollywood, sondern ein gelungenes Dokutainment, das die wichtigsten 10.000 Jahre der Menschheit wiedergibt.

„Erfolgsstory Mensch“ lässt den Zuschauer an den bedeutendsten Wendepunkten der menschlichen Kulturgeschichte teilhaben. Obwohl der moderne Mensch schon seit 190.000 Jahren existiert, begannen die Anfänge der Zivilisation erst viele Jahrtausende später. Der Film stellt die epische Zeitspanne von rund 10.000 Jahren dar, beginnend in der Steinzeit bis 2.500 vor Christus.

Anhand von vier Einzelschicksalen innerhalb des fiktiven Klans der „Gaya“ wird der Werdegang der menschlichen Entwicklung gezeigt. Die erste der vier Geschichten spielt vor circa 12.000 Jahren, als die Nomaden sesshaft wurden, die letzte zeigt den modernen Menschen mit kultiviertem städtischem Lebensstil. Der Film konzentriert sich nicht auf die Erfindungen, wie den Bau von Steinhütten, den Ackerbau und die Herstellung von Werkzeugen an sich, sondern stellt dar, wie diese Ideen den Menschen und sein Leben veränderten. Mit der Sesshaftigkeit beginnt der Tauschhandel, die Domestizierung von Tieren führt zur Übertragung von Seuchen und verursacht Massensterben, und Besitz weckt Machtansprüche und Kategorisierung sozialer Gruppen.

Für diese aufwendig verfilmte Zeitreise hat sich der Regisseur Jacques Malaterre wissenschaftliche Unterstützung vom Paläontologen Professor Yves Copenns und dem Archäologen Jean Guilaine geholt.

Erfolgsstory Mensch - Cover

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Die DVD zum Film wird am 28.01.2011 bei polyband veröffentlicht.

Vor Beginn der Dreharbeiten wurde ein halbes Jahr an den Vorbereitungen gewerkelt. Utensilien, Reliquien und ganze Dörfer mussten originalgetreu nachgebaut, die äußere Erscheinung unserer Vorfahren kopiert und ihre Sprache geübt werden. Die Dialoge wurden von den Drehbuchautoren auf Französisch geschrieben und von Wissenschaftlern auf Sumerisch übersetzt. Diese früher weit verbreitete Sprache des altorientalischen Kulturvolkes wurde bis zu 2.000 vor Christus gesprochen. Durch die Aktionen, Bewegungen und Emotionen der Schauspieler und die Erklärungen des Sprechers bleibt der Film auch für den nicht sumerisch verstehenden Zuschauer verständlich und interessant.

Dem Regisseur Malaterre ist es gelungen, wissenschaftliche Fakten mit seinem Vorstellungsvermögen zu kombinieren. Das in Tunesien gedrehte Dokudrama wirkt wie ein unterhaltsamer und lehrreicher Spielfilm.

Mehr Informationen finden Sie hier.



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