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Bayar (Bayandchadmani, Mongolei)
Sie heißen Ponijao, Bayar, Mari und Hattie. Geboren in Namibia, in der Mongolei, in Japan und in den USA. Einfühlsam ohne Worte eines Sprechers begleitet die Kamera die Neugeborenen vom ersten Atemzug bis zu den ersten Schritten auf wackeligen Beinen. Zwei der Babys, Ponijao und Bayar, leben fernab der Zivilisation, die beiden anderen mitten in der Großstadt. Sie sind Einzelkinder, Mari und Hattie, oder Teil einer Großfamilie.
Doch so unterschiedlich ihre Herkunft ist, so verschieden die Kulturen sind, in denen sie aufwachsen – wenn Babys brabbeln, lachen und weinen, klingt es überall auf der Welt gleich. In zeitlicher Abfolge dokumentiert der Film die Entwicklung der Kinder und macht in wunderbar authentischen Bildern deutlich, dass es keine Rolle spielt, ob sie in einer Jurte oder in einem Hochhaus-Apartment ihre Umgebung entdecken, Vertrauen und Ängste entwickeln, Geborgenheit suchen und Liebe finden. Denn im Laufe eines Jahres mausern sich alle vier Babys vom hilflosen Säugling zum selbstbewussten kleinen Individuum.
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Ponijao mit seiner Mutter Tarererua (Opuwo, Namibia)
Eine filmische Reise, die ebenso universell wie originell ist: Von den Weiten der Mongolei über Namibia und San Francisco bis hin ins lärmende Tokio spannt der französische Regisseur Thomas Balmès, selbst Vater von drei Kindern, in "Babys" den Bogen seiner poetischen Beobachtungen. Mit verblüffend intimen, aber nie voyeuristischen Bildern dokumentiert er, wie sich vier kleine Persönlichkeiten vom Säugling zum Kleinkind entwickeln. Dabei fängt er rührende, lustige und unbeschwerte Momentaufnahmen auf dem Weg ins Leben ein. Entstanden ist ein ruhiger Dokumentarfilm, der die Abenteuer und die Wunder des Alltags eines Babys mit seinen Eltern einfängt.
Babys
Originaltitel: Bébés
Label: Arthaus
Genre: Dokumentation
Produktionsjahr: 2006
FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Lauflänge: 78 Minuten
Kinostart: 19.08.2010
Website: www.babys.kinowelt.de
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