Zweiteiliges Special, Südafrika 2010
Die Welt blickt auf Südafrika, das Land der Fußball-WM 2010. Dabei geht es nicht nur um sportliche Höchstleistungen, sondern auch um zahlreiche andere Veränderungen am Kap der Guten Hoffnung. Dabei waren die größten Leistungen längst vor dem ersten Anpfiff vollendet: An der Südspitze des afrikanischen Kontinents wurden eben nicht nur die tiefsten Goldminen der Welt und die größten Raffinerien für fossile Brennstoffe gebaut, sondern beispielsweise auch die modernsten Stadien. Fußball macht’s möglich.
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Teil 1 – Die WM-Stadien
2010 steht Südafrika im Fokus der Weltöffentlichkeit. Zur ersten Fußballweltmeisterschaft auf afrikanischem Boden erwartet das Land Gäste aus aller Welt. Um den Besuchern packende Spiele zu bieten und sie in eine berauschende, emotionsgeladene Atmosphäre eintauchen zu lassen, haben Ingenieure in Südafrika ganze Arbeit geleistet. Zu den spektakulärsten Baumaßnahmen zählen dabei ohne Zweifel die Fußballstadien. Überall im Land haben modernste Sporttempel Gestalt angenommen – phantastische Multifunktionsarenen für eindrucksvolle Großevents des 21. Jahrhunderts. Dabei bilden futuristische Silhouetten oftmals die neuen Mittelpunkte städtischer Skylines und fügen sich dabei harmonisch in landschaftliche Gesamtbilder ein.
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Teil 2 – Der WM-Zug
Südafrikas Bauwirtschaft erlebte im Zuge der Fußballweltmeisterschaft 2010 einen beispiellosen Boom. Milliardenbeträge flossen nicht nur in den Bau neuer Sportarenen – auch die Infrastruktur des Landes wurde runderneuert, um dem Ansturm von Fußballfans aus aller Welt gewachsen zu sein. Im Zuge dieser Neuerungen wurde auch die erste Hochgeschwindigkeits-Zugstrecke auf dem afrikanischen Kontinent errichtet. Der Plan: Die 80 Kilometer lange Trasse des „Gautrain“ soll Johannesburg mit Pretoria und dem OR Tambo International Airport verbinden. Die Streckenführung durch unwegsames Gelände und Gebirgsregionen macht den Gautrain zu einer besonderen Herausforderung für Ingenieure und Arbeiter: Tunnel müssen in den Fels gesprengt und Brücken über gähnende Abgründe geschlagen werden – und das alles unter enormem Zeitdruck.
"Südafrikas Ingenieure. Teil 1: Die WM-Stadien": Montag, 7. Juni 2010, 21.05 Uhr
"Südafrikas Ingenieure. Teil 2: Der WM-Zug": Dienstag, 8. Juni 2010, 21.05 Uhr
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