In drei Sendungen widmet sich der Kanal NAT GEO WILD bedrohten Primatenarten und zeigt Menschen, die sich für die Tiere einsetzen.
Das Gorilla-Massaker (am 14. Dezember um 19.20 Uhr)
Bild: Robert Campbell Vergrößern
Dian Fossey bei den Berggorillas in Ruanda.
Ein Foto aus dem Kongo sorgte weltweit für Schlagzeilen. Es zeigt eine vierköpfige Berggorillafamilie, die brutal aus geringer Entfernung erschossen wurde. Die Welt hält den Atem an, denn es handelt sich um das größte Gorilla-Massaker der Geschichte. Wer kann ein Interesse daran haben, diese charismatischen und zudem vom Aussterben bedrohten Lebewesen zu töten? In den afrikanischen Staaten Demokratische Republik Kongo, Ruanda und Uganda leben insgesamt nur noch rund 700 Berggorillas, die Hälfte davon mitten in einem Kriegsgebiet. Doch es gibt Menschen, die ihr Leben für das Leben der vom Aussterben bedrohten Art aufs Spiel setzen: die Park-Ranger. „Das Gorilla-Massaker“ ist eine faszinierende Dokumentation über ein hoch motiviertes Team, das nur ein Ziel vor Augen hat: die Rettung der Berggorillas.
Dian Fosseys vergessene Filme (am 15. Dezember um 19.20 Uhr)
Im Auftrag von NATIONAL GEOGRAPHIC begleitete der Tierfotograf und Filmemacher Bob Campbell von 1968 bis 1972 die amerikanische Verhaltensforscherin Dian Fossey bei ihren Studien in Ruanda. Damals beschäftigte sich Fossey intensiv mit der Erforschung von Berggorillas; 20 Jahre später wurde ihr Leben unter dem Titel „Gorillas im Nebel“ mit Sigourney Weaver in der Hauptrolle verfilmt. Die Arbeit der echten Dian Fossey hielt Campbell auf mehr als 21 Kilometern Film fest. Doch nur ein Bruchteil des Materials wurde bislang in der Öffentlichkeit gezeigt. Nun präsentiert NATIONAL GEOGRAPHIC CHANNEL die Highlights von Dian Fosseys vergessenen Filmen. Sie gewähren einen Einblick in die faszinierende Welt der Berggorillas und in die wegweisende Arbeit einer großen Wissenschaftlerin.
Gabun - Triumph der Wildnis (am 16. Dezember um 19.20 Uhr)
Bild: National Geographic Television Vergrößern
Unberührte Natur statt Abholzung und Ausbeutung: Gabun im Westen Afrikas.
Seit Jahrzehnten ist Afrikas ungeheurer Artenreichtum durch die Rodung der Regenwälder und die rücksichtslose Ausbeutung anderer natürlicher Ressourcen bedroht. Doch ein kleines Land im Westen des Kontinents stemmt sich der scheinbar unaufhaltsam voranschreitenden Zerstörung entgegen: Die Regierung von Gabun glaubt nicht daran, dass Abholzung und Ölförderung die einzigen Mittel sind, um ihrem verarmten Land wieder auf die Beine zu helfen. Stattdessen setzt das mit 5,1 Einwohnern pro Quadratkilometer nur äußerst dünn besiedelte Land auf die Anziehungskraft einer unberührten Natur.
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