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Schwimmlehrer Simon (Vincent Lindon) gibt Bilal (Firat Ayverdi) Unterricht.
Seit über drei Monaten ist der kurdische Teenager Bilal (Firat Ayverdi) schon auf der Flucht: Zu Fuß schaffte er es vom Irak durch ganz Europa bis an den Ärmelkanal. Er hat sein Land verlassen, nachdem seine Freundin Mina kurz zuvor nach England emigriert ist. Nun ist England auch sein Ziel. Er möchte Mina wieder sehen und dort eine Fußballkarriere beginnen. Der 17-jährige Bilal kommt bis nach Calais, dann geht es für ihn nicht mehr weiter: Zwischen ihm und dem englischen Festland liegt der 34 Kilometer breite, aufgewühlte Ärmelkanal.
Bilal möchte nicht aufgeben. Wie einige kühne Kanalschwimmer seit dem Jahr 1875, will auch er es schaffen, den Ärmelkanal zu durchschwimmen.
Im örtlichen Hallenbad möchte er das Schwimmen trainieren und lernt dort den Schwimmlehrer Simon kennen. Simon war Profischwimmer und verdient nun sein Geld damit, Schwimmunterricht zu geben. Er lebt in Scheidung, liebt seine Frau Marion aber noch immer und würde sie gerne zurückgewinnen. Der einsame Simon freundet sich mit dem jungen Kurden an. Schließlich erzählt Bilal ihm von seinen Absichten - und Simon beginnt, ihn im Kraulen zu unterrichten und unterstützt ihn in seinem schwierigem Leben als Flüchtling. Als Zuschauer des Filmes glaubt man immer mehr daran, dass Bilal es wirklich schaffen könnte, den Ärmelkanal in der kalten Jahreszeit zu überqueren...
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Simon warnt Bilal vor den Gefahren des Ärmelkanals.
Der Film von Philippe Loiret stellt neben der Geschichte um Bilal und Simon auch die Situation der Einwanderer in Frankreich dar. Dem Zuschauer wird das Leben der Emigranten ohne festen Wohnsitz und der Möglichkeit, regelmäßig zu duschen, näher gebracht. Der junge Kurde Bilal dient als trauriges Beispiel für das Schicksal vieler Flüchtlinge, die in Calais landen und darauf hoffen, eines Tages nach England zu kommen.
Kinostart: 04. Februar 2010
Mehr Informationen zum Film finden Sie hier.
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