Intakte Landschaften

Bayerische Alpen

Bild: Shutterstock Vergrößern

Gut bewertet von den NATIONAL GEOGRAPHIC-Juroren: die bayerischen Alpen, eine weitgehend intakte Landschaft.

Die bayerischen Alpen und die norwegische Fjordlandschaft, das mittelalterliche Granada mit der Alhambra und die Innenstadt von Brügge „sind in hervorragender Verfassung, relativ unverdorben – und werden das wahrscheinlich auch bleiben“. So urteilte eine NATIONAL GEOGRAPHIC-Jury, die zum sechsten Mal Orte und Landschaften weltweit nach ökologischen und sozialen Kriterien bewertete. Die Stärken der bayerischen Alpen, so befanden die Geographen, Ökologen und Journalisten, seien die ausgewogene touristische Entwicklung und der Umweltschutz auch in besonders beliebten Stätten – wenngleich der zunehmende Verkehr ein Problem darstelle.

Weit vorn auf der Rangliste der untersuchten Städte und Regionen sind auch das Engadin und das Zentrum von Salzburg, dessen intaktes Stadtbild besonders hervorgehoben wurde. Andere Orte machen den Experten Sorgen. Auf den Galápagosinseln gebe es zu viel Kreuzfahrttourismus, die Urlauber an der Riviera Maya – der mexikanischen Karibikküste – gefährdeten die Frischwasservorräte und die Korallenriffe, und an der Algarve „ruiniert die rücksichtslose Entwicklung die Küste“. 

Yellowstone

Bild: Wesley Aston/Shutterstock Vergrößern

Auch der Yellowstone-Nationalpark gehört zu den Landschaften, die laut Jury noch relativ intakt sind.

Wie ehedem die Costa del Sol, die auf dem letzten Platz landete. Sie sei „ein Lehrbeispiel dafür, was passiert, wenn Tourismus Amok laufe.“



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