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Kennen Sie China? Barack Obama und sein Berater Phil Schiliro vor der NATIONAL GEOGRAPHIC-Weltkarte.
Mr. President ist ein Kartenfan. "Dieses Präsent werde ich besonders in Ehren halten", sagte Barack Obama, als eine Abordnung von NATIONAL GEOGRAPHIC ihm wenige Monate nach seiner Amtsübernahme im Oval Office einen Kartenschrank aus edlem Kirschholz überreichte. Darin: eine Weltkarte und Detailkarten aller Kontinente und vieler Staaten Asiens und Europas. Für Obama, das erste amerikanische Staatsoberhaupt mit internationalem Hintergrund, haben sie eine besondere Bedeutung. Sein Vater stammt aus Kenia, er selber wurde auf Hawaii geboren und wuchs unter anderem in Indonesien auf – so nahm er sich Zeit, John M. Fahey, den Präsidenten der National Geographic Society und die Vizepräsidenten Terrence B. Adamson und Timothy T. Kelly mit den Orten seiner Jugend bekannt zu machen.
NATIONAL GEOGRAPHIC pflegt schon lange gute Kontakte zum Weißen Haus, das nur wenige hundert Meter vom Hauptsitz der Gesellschaft entfernt liegt. Seit Franklin D. Roosevelt im Zweiten Weltkrieg wurden alle Präsidenten mit einem Kartenschrank bedacht. Roosevelt und der englische Premierminister Winston Churchill planten mit NATIONAL GEOGRAPHIC-Karten die Strategie der Alliierten, Roosevelt entwickelte damit seine Vorstellung von der Teilung Deutschlands.