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In diesem Jahr konnte das deutsche Team einen sehr guten zwölften Platz belegen.
Alle zwei Jahre findet die National Geographic World Championship statt und vereint die besten Geographieschüler und -schülerinnen weltweit. 2011 feiert der internationale Wettbewerb bereits sein zehnjähriges Jubiläum.
Vom 23. bis 28. Juli kämpften dieses Jahr 17 Teams in San Francisco um die Goldmedaille. Das deutsche Team landete mit geographischem Wissen und Geschick gemeinsam mit der Slowakei auf einem sehr guten zwölften Platz. Felix Quaas aus Sachsen, Paul Flohr aus Niedersachsen und Philipp Sedlmeier aus Hamburg glänzten mit Wissen zu physischer, Kultur- und Wirtschaftsgeographie. Gemeinsam mit weiteren Ländern, wie Australien, China, Russland, Nigeria oder Indien nahmen sie die Herausforderung an, Geographie-Weltmeister zu werden.
Überlegen war letztendlich jedoch das Team aus Russland. Nachdem sich Alexander Bondarchuk, Masha Samoletova und Egor Shustov bereits in den Vorrunden durchsetzen konnten, ließen sie auch im Finale am 27.07.2011 im Google Headquarter in Mountain View, Calif den Verteidiger von 2009, Kanada (2. Platz), und Taiwan (3. Platz) hinter sich. Bereits seit Beginn der National Geographic World Championship nimmt Russland an dem Wettkampf teil. Dies war jedoch ihr erster großer Sieg.
Zum Ausgleich der Wettbewerbsspannung und –dynamik stand Sightseeing auf dem Programm – neben San Francisco City, gab es einen Ausflug zu Muir Woods und Point Reyes sowie eine Tour durch das Google Headquarter, in dem Alex Trebek (bekannt aus der US-TV-Show „Jeopardy!“) letztendlich die finale Quizshow moderierte.
2009 hatte der Wettbewerb das letzte Mal in Mexico City stattgefunden. Damals verließ das deutsche Team Mexiko stolz mit einem siebten Platz. Zu dieser Zeit setzte sich das Team aus Max Rogge (Brandenburg, dreimaliger Sieger von NATIONAL GEOGRAPHIC WISSEN), Paul Pascal Scheub (Berlin) und Christopher Günther (Sachsen) zusammen.
Die National Geographic World Championship wird von der National Geographic Society, der größten gemeinnützigen Wissenschaftsorganisation der Welt organisiert. Ihre Mission ist die Vermehrung und Verbreitung geographischen Wissens und damit der Schutz unseres Planeten.
Zusammengesetzt werden die Teams jeweils aus den besten 12- bis 16-Jährigen der einzelnen Landeswettbewerbe zweier Jahre. Das erste Mal fand die National Geographic World Championship 1993 statt. 1999 wurde auch Deutschland Teil des weltweit größten Geographie-Wettbewerbs.
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