Der lange Weg von Afrika nach Astoria - NG 9/09
Schmelztiegel hin, Schmelztiegel her.
Am Ende ihres Beitrages hält NG fest: "Woher sollten sie auch wissen, ob bestimmte Marker auf Migrationen hinweisen- oder ganz einfach darauf, dass in jüngerer Zeit Menschen aus verschiedenen Erdteilen zusammengefunden haben". Dasselbe gilt allerdings auch umgekehrt, und ist sogar im Sinne des Forschungsthemas noch augenscheinlicher! Hypothetisch wäre es möglich, dass z.B. Westafrikaner 70000 Jahre vor heute schon in der Strömung nahe des Äquators nach Südamerika geschifft waren.Wie sollte man die genetische Vermischung mit einer entstandenen Population von damals, mit der übrigen Population des bereits bekannten Migrationsweges von vor 15000 Jahren ausschliessen können, mit der erwähnten genetischen Methode?Es standen doch immerhin noch 15000 Jahre Migrationsmöglichkeiten bis zum heutigen Tag bevor, wo sich Mutationen dieses hypothetischen Stammes in die Gegenrichtung ausbreiten konnten. Und das braucht nicht vor tausenden von Jahren gewesen zu sein, sondern kann vor 300! Jahren passiert sein.Zugegeben, das ist im wahrsten Sinne des Wortes weit hergeholt.Aber der Mensch brauchte 200000 Jahre um zum Mond zu fliegen(!)-wieso sollte es also nicht möglich gewesen sein, dass Menschen vor -zum anderen Beispiel- 70000 oder 60000 Jahren die Strasse von Gibraltar in 50000 Jahren Zeit zu überqueren lernten? Ich stelle mir die Menschen von damals nicht weniger neugierig, und schon gar nicht weniger mutig vor, als sie es heute sind; das sind doch eher die Anzeichen von politischer und religiöser Verfolgung und der Versklavung der Zivilisiertheit im Allgemeinen, die solche Möglichkeiten ausschliessen...Wie alt waren die Höhlenzeichnungen im heutigen Frankreich schon wieder, ich meine die aus der Chauvet Höhlen?....
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