Reza

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- Biografie -

Seine Welt ist der Orient. Reza, in Täbris im Iran geboren, fotografiert seit fast drei Jahrzehnten für große Magazine, oft an den Brennpunkten des Nahen und Mittleren Ostens. Immer wieder ist er auch für NATIONAL GEOGRAPHIC unterwegs - für unsere große Serie über die Mythen der Bibel vor allem in Jordanien und Israel. Seine Themen sind Kulturen und Konflikte, Religion und Repression.

1974 wurde er, gerade 22 Jahre alt, unter dem Regime von Mohammad Reza Pahlavi verhaftet und gefoltert. Vier Jahre später bewunderte er den Mut eines Studenten, der fotografierte, wie Proteste gegen den Schah gewaltsam unterdrückt wurden - und beschloss, Profifotograf zu werden. Den Durchbruch erlebte er bald darauf mit Fotos von einer Demonstration in Teheran, die im Stern, in Paris Match und in Newsweek gedruckt wurden. Er berichtete über den ersten Golfkrieg und über die Situation der Kurden im Iran - seither lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Exil in Paris.

Afghanistan, Beirut, Ruanda: Rezas Bilder von Kriegen sind preisgekrönt, weil sie die Menschen und ihr Schicksal ins Bewusstsein rücken. "Als Fotograf muss man den Vorhang beiseiteschieben, der einen vom Gegenüber trennt", sagt er. "Man muss den Leuten zeigen, dass sie einem wichtig sind." Das gilt ihm besonders für Kinder. Reza arbeitete für Unicef und initiiierte ein Projekt, "um den wirklichen Opfern der Kriege zu helfen": Er gibt Fotos von Kindern in Not an humanitäre Organisationen, damit alle, die wollen, sie kostenlos veröffentlichen können. Denn Kinder "verlieren oft alles und wissen nicht einmal warum".

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