Editor's Note November 2009

Bilder: Lynsey Addario
Editor's Note November 2009

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In der indischen Stadt Beed sind die Menschen in der Trockenzeit auf Wasserlieferungen angewiesen.

US-Chefredakteur Chris Johns über indische Bauern und modernes Wassermanagement:

Der Erfolg indischer Bauern, ihre Zukunft besser zu gestalten, hält Lektionen für uns alle bereit. Diese Landwirte haben gelernt, den Monsunregen effektiv zu nutzen. Vor allem: jahrhundertealte Umweltprobleme zu lösen.

Der Artikel „Die Früchte des Wassers“ über die Menschen im Bundesstaat Maharashtra fordert uns heraus, ähnlich kreative Lösungen für die nachhaltige Bewässerung zu finden – wo auch immer wir leben, wie auch immer das Klima und Wetter bei uns sind. Unsere Recherchen im Ort Satichiwadi zeigen zudem, wie viel es bewirken kann, wenn Menschen einander zuhören.

Die Autorin Sara Corbett und die Fotografin Lynsey Addario nehmen uns mit in die staubtrockenen Gebiete tief im Regenschatten der Westghats. Sie geben Dorfbewohnern eine Stimme. Diesen ist es gelungen, viele Vorbehalte gegen den gesellschaftlichen Wandel zu überwinden, den das Wasserwirtschaftsprogramm des Watershed Organisation Trust (WOTR) vorsieht. Sie haben ihrer Landschaft ein neues Antlitz verliehen, um nicht länger vom unvorhersehbaren Verlauf der Monsunsaison abhängig zu sein. Und ihr Leben so deutlich erleichtert.

Das Projekt WOTR kann nicht alle der enormen Wasserprobleme Indiens lösen – aber es vermittelt Bauern wie Politikern eine wichtige Einsicht: Wer auf das Land hört und es gemeinsam bestellt, erntet Erfolg auf ungewöhnlichen Wegen.

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