NG-World Film-Tipp: Die wilde Farm

Artikel vom 30.06.2010  —  Autor: Antonia Seifert  —  Bilder: polyband

Ohne Bauer ist was los!

Was passiert auf einer Farm, wenn der Bauer plötzlich ins Krankenhaus muss und sich niemand mehr um die Tiere kümmert?

Die wilde Farm: Filmposter

Bild: polyband Vergrößern

Der Film „Die wilde Farm - Ohne Bauer ist was los!“ beginnt mit den erst noch vorsichtigen und zaghaften Versuchen der Tiere, aus ihren Ställen auszubrechen, um nach Futter zu suchen. Innerhalb weniger Tage entdecken die längst gezähmten Bauernhoftiere ihre Freiheit wieder – und die Welt hinter den Gattern. Schweine, Katzen, Hühner, Pferde, Hunde und Gänse finden zu ihrer ursprünglichen Wildheit zurück und stellen fest, dass die neue Freiheit auch Gefahren mit sich bringt: So machen die Hausschweine einen kleinen Ausflug in den nahe gelegenen Wald, wo sie lernen müssen, dass ihre Verwandten, die Wildschweine, den Hausschweinen nicht immer wohlgesonnen sind.

Nach einiger Zeit kommen die Verwandten des Bauern auf den Hof, um dem wilden Treiben Einhalt zu gebieten – im Gepäck haben sie ihre eigenen Tiere. Der Hof scheint zu eng für so viele Vier- und Zweibeiner. Doch am Ende hat der Hauskater mit der neuen Katzendame Freundschaft geschlossen, die Gänse machen Platz für die Truthähne und Perlhühner und sogar das einsame schwarze Huhn findet nach langer Suche endlich einen Brutplatz, nachdem es von den anderen Hühnern aus dem Stall verscheucht wurde.

Die wilde Farm: Szenenbild mit Hühnern

Bild: polyband Vergrößern

Der dokumentarische Kinderfilm "Die wilde Farm" wird gesprochen von der deutschen Schauspielerin Luise Bähr. Mit einer "tierisch guten Story" können kleine und große Kinogänger lernen, wie sich die Tiere verhalten, wenn sie nicht von uns Menschen beobachtet werden.

Ab 09. September 2010 im Kino.

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