Freunde, Träume und Luftballons
Lola (Meira Durand) kann manchmal ganz schön zickig sein, wenn es darum geht, ihre Wünsche durchzusetzen. Und im Moment wünscht sie sich nichts sehnlicher als eine beste Freundin. Mit ihrem brasilianischen Vater, den sie „Papai“ nennt, und ihrer deutschen Mutter ist sie nach Hamburg gezogen und sucht Anschluss. Ihre neuen Klassenkameradinnen stellen sich als ungeeignet heraus: Annalisa ist verwöhnt und Flo stinkt nach Fisch. Und nun soll ausgerechnet Flos Mama auch noch in Papais neuem Restaurant als Kellnerin arbeiten. Das passt Lola gar nicht.
Gut, dass sie zumindest einen Ort hat, an dem sie sich wohlfühlt: ihr selbstgebasteltes Superweltraumexpressraumschiff. Dort sitzt sie oft und träumt: von einer Karriere als berühmte Sängerin Jacky Jones, die keine Probleme hat, Freunde zu finden. Aber immer, wenn Lola aufwacht, ist doch alles wie vorher.
Bild: Constantin Film Vergrößern
In ihren Träumen steht Lola als gefeierter Star auf der Bühne.
Bis Papai ihr einen Trick verrät: „Man muss seine Wünsche zum Himmel schicken, dann erfüllen sie sich.“ Lola lässt einen Ballon zum Himmel steigen – und tatsächlich: Als Antwort bekommt sie eine geheimnisvolle Flaschenpost von einem Mädchen, das wie sie in Hamburg wohnt und auch eine beste Freundin sucht. Lola ist begeistert und schreibt gleich zurück. Aber als sie das Mädchen besuchen will, gibt es die Brieffreundin gar nicht. Wer also steckt hinter den Briefen?
Ein lustiger, manchmal trauriger Film mit immer neuen Wendungen, der vor allem Mädchen ab acht Jahren gefallen wird.
Ab 4. März läuft der Film im Kino.
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