Ungezähmte Wasserwege scheren sich nicht um Grenzen. Sie weisen in eine Welt jenseits der Zivilisation. Das macht den Reiz von Flussexpeditionen aus. Lange bevor die Menschen Straßen bauten, fuhren sie auf den Lebensadern der Natur aus den Bergen in die Ebenen und hin zu den Meeren. Die ausufernde Geographie von Strömen wie dem Amazonas, dem Mekong oder der Donau kann Abenteurer wie Touristen beflügeln, alle Enge hinter sich zu lassen und sich der Weite und Weile anzuvertrauen.
Amazonas
Bild: wideweb / Shutterstock Vergrößern
Erst vor wenigen Jahren fand man die Quelle des wasserreichsten Stroms der Erde.
Die Quelle des wasserreichsten Stroms der Erde entspringt auf 5597 Meter Höhe in den peruanischen Anden. Erst im Jahr 2000 fanden Teilnehmer einer Expedition der National Geographic Society dank GPS jenes feine Rinnsal, das zum breiten Strom anschwillt und dann etwa 6500 Kilometer bis zum Atlantik überbrückt. Dank der satellitengestützten Vermessung entstand auch erstmals eine genaue Karte über das Ursprungsgebiet dieses Flusses. Der Amazonas inspiriert seit je die Entdecker. Alexander von Humboldts begeisterte Berichte verführen noch heute neugierige Reisende dazu, den größten südamerikanischen
Fluss zu erkunden. Bootstouren auf dem Amazonas in den Urwald hinein beginnen meist in der brasilianischen Hafenstadt Manaus, wo Händler vom Wasser aus frische Früchte feilbieten.
Weitere Informationen: www.braziltour.com.
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