Airwaves Festival, Island
Bild: Jim Hejl Vergrößern
Ob Cowboyrock im Wasser oder Alternative Elektro im Nationaltheater: Auf dem „Airwaves Festival“ wird jeder Musikfan glücklich.
In einer Lagune baden, Cocktails schlürfen und mit Musik unterhalten werden - früher waren solch exquisite Vergnügungen Königen vorbehalten. Heute braucht man nur ein Ticket nach Reykjavík zu buchen, um auf dem „Airwaves-Festival“ vor traumhaften Kulissen neue Musik aus aller Welt zu erleben. Jedes Jahr im Oktober ist die Hauptstadt Islands vier Tage im Ausnahmezustand. Dann wird die 118000-Einwohner-Metropole von Bands und Musikfans überschwemmt, überall - in Museen, Schaufenstern oder geothermisch beheizten Bädern - werden Konzerte gegeben.
Nirgendwo sonst können sich Künstler, Kritiker und Zuschauer so nah und ungezwungen begegnen. An einem Tag kann man schon mal zehn Bands sehen, in drei Clubs tanzen und sechs neue Freunde kennen lernen. Wer genug gefeiert hat, setzt sich in einen Bus und fährt hinaus in die grandiose Landschaft der Vulkaninsel.
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