Eine Reise durch die Anden

Von Venezuela im Norden über Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien im Süden - 7.500 Kilometer schlängeln sich die Anden über den südamerikanischen Kontinent. Gipfel und Täler, Vulkane und Hochebenen, Regenwälder und Wüsten fügen sich dort zur längsten Bergkette der Welt und zu einer magischen Welt voller Artenreichtum und Kulturschätze. Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch drei der sieben Andenstaaten und entdecken Sie Peru, Ecuador und Bolivien.

Peru

Der Nabel der Welt, so glaubten die Inka, liegt mehr als 3.000 Meter hoch im Südosten Perus. Also gründeten sie dort die Stadt Cusco (s. o.), bauten Tempel und Paläste. Heute steht der Ort für die wechselvolle Geschichte des Andenlands. Wegen seiner kopfsteingepflasterten Gassen, prachtvollen Kathedralen und Kolonialbauten wurde Cusco in die Unesco-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Lesen Sie hier die offizielle Beschreibung der Stadt durch die UNESCO.

Die Flagge der Stadt zeigt einen Regenbogen, wie geschaffen als Sinnbild für die Vielfältigkeit Perus, das weit mehr zu bieten hat als die berühmten Ruinen der Bergfestung Machu Picchu. Zum Beispiel die artenreiche Tierwelt des Amazonasbeckens voller Kolibris, Papageie, Brillenbären oder Jaguare. In den Andenregionen tummeln sich Lamas und Alpakas und die hochglegenen Salzseen sind ein Biotop für Flamigos.

Der zum Weltnaturerbe zählende Nationalpark Manú im Südosten des Landes gilt als Schutzraum für kleine Indianerstämme. Lediglich ein Fünftel des Parkgebietes ist für Touristen zugänglich. Der Manu Wildlife Center etwa bietet mehrtägige Touren durch das Biosphärenreservat sowie die Übernachtung in Regenwald-Lodges an.

Die schneebedeckten Gipfel der Cordillera Blanca, der höchsten Bergkette Amerikas, ist ein Traumziel für Bergsteiger. Mehr als 31 Berge ragen über 6.000 Meter in den Himmel. Mit 6.768 Metern ist der Huascarán der höchste Gipfel Perus. Der österreichische Anbieter weltweitwandern bietet Bergtouren in die verschiedenen Regionen der Anden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
www.peru-erleben.de
www.manu-wildlife-center.com
www.weltweitwandern.at

Step by Step: Reisereporter Aric S. Queen nimmt Sie mit auf seine zweitägige Reise zum Machu Picchu.


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(NG, Heft 08 / 2012, Seite(n) 152 bis 156)

Die Plünderer gingen brachial zu Werke. Mit Schaufeln und Hacken brachen sie das Herrschergrab in der alten Andenhauptstadt Wari auf. Dann ließen sie sich an einem Seil hinab und sammelten alles ein, was ihnen in die Finger kam: sämtliche Kostbarkeiten, die die Wari hier ihren Toten auf den Weg ins Jenseits mitgegeben hatten. Wir wissen nicht genau, um welche Gegenstände es sich dabei handelte. mehr...
Seit Jahrzehnten gehen Archäologen der Frage nach, weshalb die Menschen der Nasca-Kultur einst riesige Darstellungen von Tieren und Pflanzen in den Fels ritzten. Jetzt ist ein deutsch-peruanisches Forscherteam der Lösung näher gekommen: Wurden die Geoglyphen geschaffen, um die Götter um Regen zu bitten und ihnen Opfer darzubringen? mehr...
Unsere Pferde klettern einen steilen, staubigen Pfad hinauf. Ich frage mich, wer wohl erschöpfter ist: die Menschen oder die Tiere. Die Pferde stolpern auf den rutschigen Steinen, die Maultiere blicken gequält, und uns geht es auch nicht anders. mehr...
Die volle Wucht der Revolution in Bolivien wurde ausländischen Beobachtern an einem Tag vor drei Jahren deutlich, in Villa Tunari, einer schäbigen Kleinstadt in der Provinz Chapare. Sintflutartiger Regen hatte Bäche in tosende Ströme verwandelt, Brücken zerstört, Schlammlawinen ausgelöst und schon einige Menschen das Leben gekostet. mehr...
Der Altiplano - wörtlich: die Hochebene - ist eine Region der Superlative in Südamerika. Hier liegen der Titicacasee, der höchste schiffbare See, und der Salar de Uyuni, die größte Salzpfanne der Welt. Nach der tibetischen Hochebene ist es die zweitgrößte - eine Landschaft aus Eis und Feuer, Wind und Salz, die sich von Nordargentinien bis zum Flachland Perus erstreckt. mehr...

Extras

Shopping-Tipp:
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