Naturhistorische Museen

Autor: Franziska Bossy

Wissenschaft ist staubtrocken? Von wegen! Durch die Naturhistorischen Museen weht ein frischer Wind. Hier sind nicht nur steinalte Zeugen der Urzeit zu sehen. Wer heute auf Entdeckungsreise durch die Paläste der Erdgeschichte geht, wird wahre Abenteuer erleben: In London können Besucher mit den Experten in die Tiefen ihrer Forschung abtauchen, in New York mit Filmemachern die abgelegenen Winkel ferner Länder erkunden und in Wien den Wandel der Weltsphären selber erfahren.

London

Natural History Museum London

Bild: Bruno Medley/Shutterstock Vergrößern

Die große Halle des Natural History Museum in London. Für die Hauptausstellung ist der Eintritt übrigens frei - wie in allen staatlichen Museen der Hauptstadt üblich.

Weit offen stehen heute die Türen zum Elfenbeinturm – dem Werkraum der Wissenschaften, der Außenstehenden sonst oft verschlossen bleibt. Im Natural History Museum in London gibt es jetzt einen Ort, an dem das Publikum Forschern in Aktion begegnet: Im gerade eröffneten Darwin Centre kann man ihnen etwa dabei über die Schulter sehen, wie sie die DNA von Exponaten erfassen und diese für die Ausstellung präparieren. „Cocoon“ nennen sie ihr neues Laboratorium. Kein Wunder, denn neben drei Millionen Pflanzen untersuchen sie in dem kokonförmigen Bau 17 Millionen Insekten – darunter exotische Schrecken oder gigantische Taranteln. Wer sich für extreme Dimensionen begeistert, sollte auch unbedingt einen Blick in die große Halle werfen. Dort überragt ein Diplodocus die Besucher. Keine Angst: Der Urzeitriese war ein Pflanzenfresser.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.nhm.ac.uk

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