Outdoor-Abenteuer

Bilder: Scott B. Rosen/NYT/Redux/Laif
Aufstieg

Bild: Luca Zanetti/Laif Vergrößern

Etwa 45 Minuten dauert der Aufstieg zum Krater des Vulkans Cerro Negro in Nicaragua. Oben angekommen, geht's dann gleich wieder abwärts.

Einen Höllenritt durchleidet, wer sich darauf einlässt: Aschestaub in Mund und Haaren, aufgeschürfte Hände, blaue Flecken, zerstörtes Schuhwerk.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – gilt das Vulkan-Boarding auf dem Cerro Negro in Nicaragua als Geheimtipp für jene, die Extreme suchen. Wer kann schon von sich behaupten, mit mehr als 50 Kilometern pro Stunde einen aktiven Vulkan hinuntergesaust zu sein?
Erst einmal jedoch geht es hinauf – eine mühsame Kletterpartie über loses Geröll und Gesteinsbrocken. 728 Höhenmeter. Der Cerro Negro ist der jüngste und aktivste Vulkan des Landes, der letzte Ausbruch war 1999.

Vom Krater aus bietet sich ein grandioser Blick auf die Bergkette Cordillera de los Maribios und die sie umgebenden Täler. Aber die meisten Besucher haben für derlei Beschaulichkeiten wenig Sinn: Sie wollen schnellstmöglich wieder hinunter.

Abfahrt

Bild: Luca Zanetti/Laif Vergrößern

Brillen und Overalls schützen Augen und Haut. Am einfachsten ist die Abfahrt sitzend. Mutige rasen den Hang stehend hinunter.

Ein Holzbrett dient als Board, orangefarbene Overalls schützen Haut und Kleider. Dann braucht es noch eine gehörige Portion Mut. Es ist eine holprige, furchteinflößende Fahrt über vulkanische Asche und Schottersteine. Doch wer sie überstanden hat, versichert: Es lohnt sich!

Mehr über Nicaragua finden Sie hier.

Abenteuer Nicaragua - Chillilo Kämpfe und Vulkan-Boarding:


Hier erfahren Sie mehr über die Abenteuer Tour auf den Cerro Negro.

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(NG, Heft 04 / 2013, Seite(n) 154 bis 158)

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