Anreise:
Condor fliegt einmal wöchentlich von Frankfurt am Main direkt nach Nassau. Ansonsten werden Flüge über London (unter anderem von British Airways) oder Miami angeboten. Von der Schweiz aus gelangt man ab Zürich mit Swiss Air direkt in den Karibikstaat.
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Kristallklares Wasser und lange Sandstrände sind die Markenzeichen der Bahamas.
Klima:
Das milde subtropische Klima der Bahamas bietet ganzjährig angenehme Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Da während der Hurrikan-Saison von Juni bis November allerdings mit Tropenstürmen und schweren Regenfällen gerechnet werden muss, gilt der Zeitraum von April bis Juni gemeinhin als beste Reisezeit.
Unterkunft:
Touristisch erschlossen sind nur fünfzehn der 700 Inseln. Dort finden sich allerdings Unterkünfte für jeden Geschmack. Am größten ist die Auswahl sicherlich auf der Hauptinsel New Providence Island, wo die Spannbreite von Luxusherbergen bis zu einfachen Pensionen reicht. Eine Übersicht zu den Übernachtungsmöglichkeiten der einzelnen Inseln bietet die Internetseite des Fremdenverkehrsamtes.
Reisen vor Ort:
Zwischen den etwa 29 bewohnten Inseln besteht ein regelmäßiger Fährverkehr (Fahrpläne und Preise finden sich hier. Von der Hauptstadt Nassau aus erreicht man so auch die Insel Andros, auf der sich einige der Blue Holes befinden. Wer möchte kann auch an Bord des Postbootes die kleineren Inseln erkunden. Von Potters Cay aus werden die bewohnten Inseln etwa 2-3 Mal pro Woche mit Neuigkeiten versorgt. Je nach Route dauern die Touren zwischen einigen Stunden und fast zwei Tagen. Ansonsten ist auch das Wasserflugzeug ein gängiges Verkehrsmittel.
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Die Gewässer um die rund 700 Inseln zählen zu den schönsten Tauchrevieren der Welt.
Tauchen:
Die atemberaubende Unterwasserwelt macht die Gewässer rund um die Bahamas zu einem der beliebtesten Tauchreviere der Welt. Mehr als 2400 Korallenriffe, sogenannte Cays, bieten unter anderem Meeresschildkröten, majestätischen Mantarochen und Riffhaien ein Zuhause. Eine Vielzahl von Tauchschulen auf jeder der touristisch erschlossenen Inseln hat einzelne Tauchgänge aber auch mehrtägige Kurse für Anfänger im Programm. Eine Übersicht über einige der Tauchbasen auf den Inseln findet sich hier. Wer sich nicht mit Sauerstoffflasche in die Tiefe wagen möchte, kann stattdessen beim Schnorcheln auf Entdeckungsreise gehen.
Nationalparks:
25 Nationalparks bieten mittlerweile auf den Bahamas zu Land zu Wasser geschützte Rückzugsgebiete für gefährdete Tierarten wie den westindischen Flamingo oder die Meeresschildkröte. Eine Besonderheit unter den Nationalparks stellt der Lucayan National Park östlich von Freeport dar. Er beherbergt eines der längsten Unterwasser-Höhlensysteme weltweit. Bislang wurde bereits ein fast zehn Kilometer langes Netz aus Höhlen und Tunneln kartografiert. Im 2002 eingerichteten Central Andros National Park finden sich neben Mangrovenwäldern und Korallenriffen auch einige der Blue Holes.
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Winzige Inseln und vorgelagerte Sandbänke schaffen im Exuma Nationalpark eine beeindruckende Landschaft.
Einreisebestimmungen:
Für deutsche Staatsbürger genügt bei einem Aufenthalt bis zu neunzig Tagen ein Reispass, der noch mindestens sechs Monate gültig sein muss.
Impfschutz:
Reisenden wird eine Impfung gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A empfohlen. Vereinzelt treten Fälle von Malaria und Denguefieber auf, weshalb Schutz vor Mückenstichen ratsam ist.
Bildband-Tipp: Das Buch der Inseln
Ein ebenso ehrgeiziges wie einzigartiges Projekt: Die Erfolgsautoren Philip Dodd und Ben Donald bereisten den halben Globus, um für "Das Buch der Inseln" den Zauber der 200 schönsten und ungewöhnlichsten Eilande einzufangen. mehr...
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