Vom Bayerischen Wald bis zur Müritz, von Berchtesgaden bis zur Vorpommerschen Boddenlandschaft: 14 Nationalparks mit einer Fläche von insgesamt 962.048 Hektar gibt es in Deutschland. Hier darf die Natur Natur bleiben, wildlebende Tiere und Pflanzen finden hier einen Rückzugsort. Wir stellen Ihnen drei der schönsten heimischen Nationalparks vor.
Bild: Norbert Rosing Vergrößern
Sächsische Schweiz: Der Dreifingerturm und die umliegenden schroffen Steilfelsen im Schrammsteinmassiv locken seit Jahrzehnten Kletterbegeisterte an.
Nationalpark Sächsische Schweiz
Im Südosten Sachsens, zwischen Dresden und der Grenze zu Böhmen, liegt einer der kleinsten, aber gleichwohl reizvollsten Nationalparks Deutschlands. Der 93 Quadratkilometer große Nationalpark Sächsische Schweiz besteht aus zwei räumlich getrennten rechtselbischen Gebieten. Weithin sichtbar prägen stattliche Tafelberge, die hier "Steine" heißen, das Bild des Elbsandsteingebirges. Sie sind die markantesten Überbleibsel der einst zusammenhängenden Sandsteinplatte.
Einige der beliebtesten und daher auch meist besuchten Plätze der Sächsischen Schweiz liegen im vorderen Teil des gleichnamigen Nationalparks. Erstes Ziel vieler Nationalparkbesucher ist die Bastei, ein Aussichtsfelsen rund 190 Meter hoch über der Elbe. Besonders in der Zeit zwischen April und Oktober sollte man den atemberaubenden Panoramablick über das Elbtal keinesfalls versäumen. Nur wenige Meter von der Bastei entfernt führt die 1851 errichtete 76 Meter lange Basteibrücke hinüber zur Felsenburg Neurathen. Bei einem Rundgang kann man die Reste der 1261 erstmals erwähnten Raubritterfeste erkunden. Führungen mit Nationalparkwächtern werden ganzjährig angeboten.
Der Nationalpark liegt nur 40 Kilometer von Dresden entfernt. Für die Anfahrt mit dem Auto folgt man von Dresden aus der A17 in Richtung Prag bis zur Abfahrt Pirna, dann in Richtung Bad Schandau oder Lohmen weiter in die Nationalparkregion Sächsische Schweiz.
NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELER Deutsche Nationalparks
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