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Die Rocky Mountains sind das Rückgrat der USA und galten den Pionieren lange als unüberwindliche Grenze. Die Bergkette ist Teil der Kordilleren, eines Gebirgszuges der entlang des gesamten Kontinents von Alaska bis Feuerland verläuft. Zahlreiche Nationalparks wurden eingerichtet, um den Naturreichtum der Rockies zu schützen. Der bekannteste von ihnen ist sicherlich der Yellowstone-Park, der älteste Nationalpark der Welt. Im Hinblick auf Artenvielfalt und Naturschönheit stehen die anderen Schutzgebiete der Rockies ihrem berühmten Nachbarn allerdings in nichts nach.
Der Waterton-Glacier International Peace Park in den nördlichen Rocky Mountains ist ein grenzübergeifendes Naturschutzgebiet. Es vereint den 4100 Quadratkilometer großen Glacier National Park im US-Bundesstaat Montana und den daran anschließenden kanadischen Waterton Lakes National Park mit noch einmal 524 Quadratkilometern. Abrupt ragen die schroffen Gipfel über einer Seenlandschaft auf, dutzende Gletscher schmiegen sich an dicht bewaldete Täler – ein Paradies für Naturliebhaber. Auf beiden Seiten der Grenze lädt ein ausgedehntes Netz an Wanderstrecken zu Erkundungstouren ein.
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Anreise und Gebühren:
Den amerikanischen Teil des Parks (West Glacier und East Glacier Park) erreicht man über die Bundesstraße US 2, etwa 35 Kilometer von Kalispell im Bundesstaat Montana entfernt. Es besteht eine Zugverbindung von Seattle und Chicago aus bis West Glacier (Belton). Die schnellsten Verbindungswege zwischen Glacier und Waterton-Lakes sind die US 89 und der Montana Highway 17. Den kanadischen Waterton Lakes Park erreicht man von Alberta aus über die Highways 2, 5 und 6. Der Eintrittspreis in den Waterton Lakes National Park beträgt derzeit acht kanadische Dollar für einen Erwachsenen. Im Glacier Park beträgt die Gebühr 25 US-Dollar pro Wagen und Woche.
Reisezeit:
Die beste Reisezeit sind die Sommermonate. Die Wanderwege in Talnähe sind meist ab Mitte Juni schneefrei, in höheren Lagen liegt oft auch im Juli noch eine Schneedecke. Skilanglauf im Park ist etwa von Ende Dezember bis April möglich. Viele Straßen in der Nähe des Parks sind nur von Anfang Juni bis Mitte September befahrbar.
Unterkunft:
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Im Park stehen mehrere Campingplätze zur Verfügung, drei im Waterton Park und 13 im Glacier. Meist sind sie von Mai bis Mitte September geöffnet. Freies Zelten ist nur nach vorheriger Genehmigung erlaubt. Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Chalets und Lodges. Eine Übersicht zu den Unterkünften im kanadischen Teil findet sich hier. Eine Auswahl der kleineren Hotels im Glacier National Park gibt es hier.
Touren
Eine lohnende Tour folgt der berühmten Going-To-The-Sun-Road. Startpunkt ist Apgar im Westen des Glacier Parks. Im Information Center kann man sich mit Karten und Sicherheitshinweisen im Bezug auf die Bären des Parks versorgen. Der Weg führt am Lake McDonald vorbei, einem klaren Gebirgssee, der den Kutenai-Indianern heilig ist. Bei den McDonald Falls kann man einige der ältesten Gesteinsformationen der Region bewundern. Unterwegs zweigen immer wieder herrliche Wanderwege ab, etwa der vier Meilen lange Avalanche Lake Trail. Am Logan Pass schließlich sind die Gipfel scheinbar zum Greifen nah. Oft laufen einem hier Murmeltiere und Bergziegen über den Weg. Der Going-to-the-sun Mountain ist mit 2939 Metern die höchste Erhebung in diesem Teil des Parks.
Weitere Informationen und Tourenvorschläge bietet der NATIONAL GEOGRAPHIC TRAVELLER USA-Nationalparks.
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