Bild: Diego Gaspari Bandion/Archivio Cortina Turismo Vergrößern
Museu di Grande Guerra
Cortina
Musei delle Regole d’Ampezzo
Der ladinische Kulturverein „Le Regole" besitzt und zeigt mehrere Sammlungen in seinem Sitz am Corso Italia, dem Museum „Ciasa de ra Regoles". Zu sehen sind die größte private Fossiliensammlung Italiens, ein volkskundliches Museum zur Dokumentation des traditionellen bäuerlichen Lebens im Ampezzotal und eine Kollektion moderner Kunst mit Werken von De Chirico, De Pisis, Sironi, Guttuso und Morandi.
32043 Cortina d'Ampezzo, Corso Italia, Tel. 0436 2206, www.musei.regole.it
Corso Italia
Die Flaniermeile im Herzen der Stadt ist ein Boulevard der Eitelkeiten, auf dem sich von früh bis spät im gemächlichen Trott Urlauber, Einheimische und manchmal auch Prominente bewegen. Sehen und gesehen werden heißt die Devise, Shoppen gehört dazu. In den Schaufenstern kann man kostbare Antiquitäten und sehr teuren Schmuck bewundern.
Stadio Olimpico
Bei seiner Eröffnung 1955 und bei den Olympischen Spielen im Jahr darauf war das Stadion im Gegensatz zu heute noch nicht überdacht. Die charakteristische Sportanlage am Stadtrand hat 12.000 Plätze – zu viele für die Cortineser Eishockeymannschaft, die im viel kleineren neuen Stadio Olimpico spielt. Bekannt wurde das Eisstadion auch durch den James-Bond-Film „In tödlicher Mission”, für den einige Szenen in der Arena gedreht wurden.
Museo della Grande Guerra sul Piccolo Lagazuoi
Vom Falzaregopass aus fährt man mit der Seilbahn auf den Lagazuoi. Zehn Minuten Fußweg führen zur Feldwache IV der Kaiserjäger des Ersten Weltkriegs, die hier an einem der wichtigsten strategischen Punkte der Dolomitenfront gegen die Alpini, die italienischen Gebirgsjäger, kämpften. Das kleine Freilichmuseum erinnert daran. >Tabacco-Wanderkarte 03
Misurinasee
Der tiefgrün schimmernde Spiegel diese Gewässers zieht seit den Anfängen des Alpinismus die Besucher der Ampezzaner Dolomiten in seinen Bann. Der See liegt auf 1756 Metern, er ist maximal 5 Meter tief und vom Südtiroler Höhlensteintal, von Cortina und Auronzo gut zu erreichen. Berühmte Felsmassive umgeben den Misurinasee: die Drei Zinnen, der Monte Piana, die Cadini-Gruppe und der Monte Cristallo. Ganz in der Nähe, im Dörfchen Palus di San Marco, kann man durch den größten Wald des Cadore spazieren, die Foresta di Somaldida. >Tabacco-Wanderkarte 03
Messner Mountain Museum Dolomites
„Museum in den Wolken“ hat Reinhold Messner das erste seiner Bergmuseen genannt. Es liegt auf dem 2.183 Meter hohen Gipfel des Monte Rite, der einen einzigartigen Rundblick eröffnet auf die Civetta, die Marmolata, den Pelmo, auf Tofana di Rozes, Sorapis, Antelao und die Marmarole. Das Museum im alten Fort zeigt das Thema "Fels" und erzählt die Erschließungsgeschichte der Dolomiten. Es erinnert an Forscher und Kletterer, die mit ihren Entdeckungen, neuen Wegen und Erstbegehungen alpine Geschichte geschrieben haben. Herzstück des Museums ist eine Sammlung von Dolomitengemälden von der Romantik bis heute. Im Talort Cibiana di Cadore sehenswerte alte Häuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. >Tabacco-Wanderkarte 025
MMM Dolomites
32040 Cibiana di Cadore, Località Monte Rite, Tel: 0435 890996, Email: dolomites@messner-mountain-museum.it, www.messner-mountain-museum.it
Santa Orsola
Das um 1344 erbaute Kirchlein mit wunderschönen Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert ist ein Nationaldenkmal. Die Fresken erzählen die Lebenslegende der heiligen Ursula. Die Reliquien der fromme Frau, die in Köln gemartert wurde, stiftete der Bischof von Köln.
Pieve di Cadore
Tizians Geburtshaus
Ein steinernes Haus aus dem 15. Jahrhundert in der zentralen Via Arsenale gilt als das Geburtshaus des Renaissance-Malers. Es gibt zwar keine Beweise dafür, doch in diesem Gebäude erinnert ein kleines Museum mit Handschriften, Drucken und Reproduktionen an den großen Künstler aus der kleinen Stadt.
Palazzo Comunale
Der Palast an der Piazza Tiziano blickt auf eine monumentale Statue des Künstlers Tizian. Der schöne Bau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Er beherbergt Gemälde von Tizians Verwandten Marco Vecellio und Cesare Vecellio sowie anderen Meistern des 16. und 17. Jahrhunderts. Ein archäologisches Museum präsentiert Fundstücken aus paläovenetischer Zeit.
Pfarrkirche Santa Maria Nascente
In der Kirche aus dem 19. Jahrhundert ist das einzige echte Gemälde Tizians an seinem Geburtsort zu bewundern: ein Spätwerk, Maria mit Kind zwischen dem heiligen Tiziano, Bischof von Oderzo, und dem heiligen Andreas.
Museo dell’Occhiale
Monokel und Lupen, chinesische Brillen aus Jade, englische Brillen aus Elfenbein: Insgesamt 2000 Stücke aus aller Welt und allen Epochen hat Pieves Brillenmuseum zusammengetragen. Eine schön arrangierte Schau, die den ultimativen Durchblick bringt auf die Sehhilfe-Techniken und -moden im Wandel der Zeit.
32044 Pieve di Cadore , Via Arsenale 15, Tel. 0435 431812, www.museodellocchiale.it
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