Bild: Marco Zuliani Vergrößern
Andreis
Allgemeines
Im deutschsprachigen Raum sind die Dolomiten der Region Friaul noch so gut wie unbekannt. Auch für Italiener war dieser Teil des Gebirges lange ein Geheimtipp. Die Pfade im Gebiet sind teilweise nicht oder nur schlecht markiert, Wanderführer gibt es so gut wie keine, schon gar nicht in deutscher Sprache. Die besten Ansprechpartner für interessierte Wanderer sind daher die engagierten Mitarbeiter in den Naturparkzentren. Großer Vorteil der Friulaner Dolomiten: Sie sind so wenig begangen, dass man sich als Bergpionier fühlen darf.
Natur-Rundweg Mont Ciavac
Das Zentrum des in Wald gebetteten Dorfs Andreis ist Start und Ziel für eine vierstündige Wanderung zum Mont Ciavac, bei der sich die geologische Beschaffenheit der Friulaner Dolomiten besonders gut erleben lässt. >Tabacco-Wanderkarte 021
Von Andreis, dem Sitz eines Naturpark-Informationszentrums, kann man auch zu den Volieren oberhalb des Dorfs spazieren, in denen verletzte Greifvögel gesund gepflegt werden.
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Bild: Daniela del Mistro Vergrößern
Casso
Sentiero del Carbone
In Erto wird Ladinisch gesprochen, in Casso ein venezianisch-bellunesischer Dialekt. Dennoch sind die beiden pittoresken Dörfchen im ehemaligen Katastrophengebiet des Vajont eng verbunden: Als Doppelgemeinde – und im Leid, 1963 mit Longarone unter den Opfern des Bergsturzes mit nachfolgender Überschwemmung durch die Staudammfluten gewesen zu sein. Wie und mit welchen Folgen die Katastrophe abgelaufen ist, erfahren Besucher im Naturparkzentrum mit Sitz in Erto. Von dort können Wanderer zu Fuß nach Cassio gehen, drei Stunden lang auf dem alten Weg, auf dem einst die Köhler aus den Wäldern des suggestiven Val Zemola die Kohle auf dem Rücken transportierten. >Tabacco-Wanderkarte 021
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Rundweg Truoi dai Sclops
Beim Rifugio Giaf beginnt und endet die eindrucksvollste Tour, die man in den Dolomiten rund um Forni di Sopra unternehmen kann. Sie erfordert einiges an Kondition, denn man ist acht Stunden unterwegs auf den vom italienischen Alpenverein CAI markierten Wegen 361, 369 und 362. Die Einheimischen nennen die Route auch „Enzianweg” wegen der vielen Dolomitenblumen und -pflanzen, die unterwegs zu bewundern sind. >Tabacco-Karte 02
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Sentiero del lago del Ciul
Der Stausee Lago del Ciul liegt in der unberührtesten, wildesten Gegend des Naturparks. Ein einst wirtschaftlich sehr wichtiger Pfad verbindet ihn mit dem Dorf Tramonti di Sopra, zu dem mehr als 150 malerische Streusiedlungen, Häusergruppen und Einzelgehöfte gehören. Von dort sind für den Hin- und Rückweg jeweils rund drei Stunden Wanderzeit zu veranschlagen. Außer der Landschaft beeindrucken vor allem die verlassenen Anwesen und Häusergruppen von Frassaneit. >Tabacco-Wanderkarte 021
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Sentiero delle Bregoline
Cimolais ist das Herz des Naturparks, ein Dorf aus traditionellen Steinhäusern, umgeben vom Spalier der Dolomitengipfel, deren bekanntester und bizarrster der Felsturm Campanile di Val Montanaia ist. Pian Meluth heißt der Ausgangspunkt einer Panoramatour in der Nähe von Cimolais durch die Gruppe des Pramaggiore. Sie gilt als suggestivste Wanderung, als Fenster auf die Gipfel Spalti del Toro und Monfalconi im Tal von Cimolais. Nach sechs Stunden Gehzeit endet der als Nummer 370 markierte Weg in Casera Brigolina. >Tabacco-Wanderkarte 021
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Wanderwege in Claut
Claut ist – auch für Wintersportler – ein verhältnismäßig gut ausgerüstetes Feriendorf . Seine schöne Dolomitenkulisse genießt man auf zwei einfachen, gut miteinander kombinierbaren Pfaden, dem “Sentiero del Col dei Piais” und dem “Sentiero Truoi de l'Arthith”. Bevor der Weg auf den Hügel Col dei Pias führt, durchquert er ein schönes alte Viertel von Claut, in dem die lokale Architektur der Steinhäuser und Trockenmäuerchen eindrucksvoll erhalten ist. Nach dem Abstieg vom Hügel kann man den Heimweg durch die schönen Wiesen von Arthith antreten. >Tabacco-Wanderkarte 021
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