Wandern

Autor: Isolde von Mersi
Peitlerkofel Wandern

Bild: Michael Fink Vergrößern

Peitlerkofel Wandern

Adolf Munkel Weg
Die Felstürme der Geißlerspitzen, sattgrüne Almwiesen, tiefe Wälder und rauschende Bächlein: Auf dem Adolf-Munkel-Weg entdecken Wanderer das Villnösstal am eindrucksvollsten. Der berühmte Weg wurde 1905 von der Alpenvereinssektion Dresden angelegt und nach ihrem Gründer benannt. Die Tour ist leicht, auch für Kindergut geeignet und in 5 Stunden zu schaffen. Wanderer starten beim Parkplatz Zanser Alm am Ende des Villnösstals, nehmen den Weg 6 Richtung Tschantschenon bis zur Brücke über den gleichnamigen Bach. Dort beginnt der Adolf-Munkel-Weg mit der Nummer 35. Er führt zur Gschnagenhardtalm unterhalb der Geisler, weiter bis zu den Broglesalmen. Zurück zum Parkplatz nimmt man den Weg 28. >Tabacco-Wanderkarte 030

Peitlerkofelscharte und Peitlerkofel
Vom Parkplatz am Würzjoch wandert man zunächst auf einem Schotterweg bis zur Weggabelung bei der kleinen Alm Munt de Fornella. Gleich dahinter schlägt man links den schmalen Steig in die Schlucht unter den steilen Norwestflanken des Peitlerkofels ein. Durch das Geröll geht es steil bergan zur Peitlerscharte auf 2387 Metern. Wer den kurzen, leichten Klettersteig kurz vor dem Gipfel des Peitlerkofel scheut, kann den kleinen Peitlerkofel besteigen oder – nach dem Absteig zur Peitlerscharte – den wunderschönen Berg umrunden. >Tabacco-Wanderkarte 07

Minnesänger-Rundwanderung
Eine stimmungsvolle, aber recht anstrengende Ganztagstour mit rund 9 Stunden Gehzeit entführt ins Südtiroler Mittelalter. Von Lajen wandert man zum Geburtshaus des Minnesängers Walther von der Vogelweide in Lajen/Ried. Von dort geht es bergab nach Waidbruck im Eisacktal, wo ein steiler, teilweise uralter Weg hoch zur Trostburg führt, einer der Residenzen des berühmten Barden Oswald von Wolkenstein. Im weiteren Anstieg erreicht man Tagusens und Tamines. Der Abstieg führt durch das Bremtal nach Brembach und auf dem Weg 5 zurück nach Lajen. >Tabacco-Wanderkarte 05

Vom Völser Weiher zum Schlernhaus
Es heißt zwar, mehr als 1500 Höhenmeter zu überwinden und fast sechs Stunden stramm zu gehen, doch die Anstrengung lohnt sich für erfahrenen Bergwanderer. Der Aufstieg beginnt beim verwunschenen Völser Weiher in der Nähe von Völs am Schlern. Weg 1 führt Richtung Huber Weiher durch den Wald bis zu den Wiesen der Tuff-Alm, überquert den Völser Bach und endet an der wildromantischen Schlernschlucht. Man folgt den Markierungen „Knüppelweg“ bis zur Sesselschwaige auf 1.940 Metern. Von dort geht es über die Südflanke der Schlernhochfläche zum Schlernhaus auf 2.455 Metern. Als kürzeren Rückweg zum Völser Weiher nimmt man den Weg 3. Ein besonderer Tipp: Am Schlernhaus den Sonnenuntergang erleben. >Tabacco-Wanderkarte 029

Tschafonhütte und Völseggspitze
Viereinhalb Stunden Gehzeit sind für die wunderschöne Tour im Tierser Tal einzukalkulieren, sie weist keine technischen Schwierigkeiten auf. Ausgangspunkt sind die Parkplätze in Weißlahnbad oberhalb von St. Zyprian am Eingang des Tschamintales. Auf dem Forstweg „Wuhn" erreicht man die Wiesen Wuhnleger mit einem kleinen Weiher, in dem sich die Rosengartenspitzen und die Vajolettürme spiegeln. Unmittelbar vor dem Weiher zweigt der Steig 4 ab und führt steil hoch zu einer Weggabelung mit hölzernem Wegkreuz; von dort wunderschöne Aussicht auf das Tierser Tal. Weiter oben durchquert man einen Latschenwald und erreicht bald darauf den Sattel mit der Tschafonhütte auf 1738 Metern. Von der Hütte führt ein Steig in ungefähr 20 Minuten auf die Völseggspitze, einen Ausguck erster Güte. Man blickt hinunter ins Eisacktal, ins Tierser Tal und in den Bozner Talkessel. Der Rückweg führt zur Tschafonhütte, dann schlägt man den Weg 4 ein und steigt ab nach Schönblick. Von dort an folgt man der Markierung 6 bis nach Völsegg. Am Bildstock nimmt man den Steig 4 und steigt zu einer Forststraße auf. An der Abzweigung nach St. Sebastian bleibt man weiter auf dem Forstweg. Nach einem kurzen Abstieg erreicht man den Wuhner Weiher und kehrt auf dem Aufstiegsweg nach Weißlahnbad zurück. >Tabacco-Wanderkarte 029

Gröden 2000
Trekker können das ganze Grödnertal oberhalb der 2000-Meter-Grenze in sechs Wandertagen umrunden und dabei die ganze Grandezza und Schönheit der westlichen Südtiroler Dolomiten bewundern. Ausgangsort, Richtung und Etappengliederung sind beliebig wähl- und variierbar. Jede Etappe lässt sich auch gut als Tageswanderung machen. Gute Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit – vor allem bei der Selladurchquerung – sind Voraussetzung. Hüttenübernachtungen müssen unbedingt vorbestellt werden.
Die Etappen im Überblick: Am ersten Tag geht es von St. Ulrich nach einer Sesselbahnfahrt auf die Raschötz über die Brogleshütte zur Panascharte und zur Regensburger Hütte. Tag zwei beginnt mit einem Marsch zur Puezhütte. Von dort geht es auf die mondlandschaftsähnliche Hochfläche der Gardenacia, über das Crespeina- und das Cirjoch zum Grödner Joch. Am dritten Tag bewältigt man die Strecke vom Grödner Joch durch das Val Settus zur Pisciadùseehütte und zur Boèhütte. Das Programm für Wandertag vier: Boèhütte – Lastièstal – Sellajochhaus - Langkofelhütte. Am fünften Tag geht es von dort weiter zur Plattkofelhütte, zur Tierseer-Alpl-Hütte und zum Schlernhaus. Der letzte Tag führt hinunter auf die Seiser Alm. Man kann mit der Bergbahn vom Hotel Sonne nach St. Ulrich fahren, der Fußweg ist der Puflerweg nach Pufels und weiter nach Rungaditsch, einen Vorort von St. Ulrich. >Tabacco-Wanderkarte 05



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