Kantabrien: Begegnung zweier Welten

Quelle: Turespana

Berge und Meer

Kantabrien ist klein und hält für Reisende wahre Abenteuer in der Wildnis bereit. Die Region besteht fast nur aus Bergen, Felsen und Höhlen. Einzig die Hauptstadt Santander bietet mehrere Strandjuwelen. Wer sich nach ein paar Bade- oder Sporttagen auf eine Wanderung um die Höhen der Picos de Europa macht, löst garantiert ein Ticket in die Einsamkeit. Denn die ländlichen Gegenden Kantabriens sind kaum bevölkert, Touristen kommen einem hier beim Auf- oder Abstieg bestimmt nicht entgegen.

Kantabrien-Karte

Bild: Turespana Vergrößern

Unterirdische Reichtümer

In den Tiefen Kantabriens erstrecken sich an die 6000 Höhlen –- eine spektakuläre unterirdische Welt, die bei Höhlenforschern auf dem ganzen Globus einen Namen hat. In diesem Geschenk der Natur bekommen Besucher Brunnen, unterirdische Flüsse, senkrechte Schluchten und labyrinthartige Galerien wie aus Science-Fiction-Filmen zu sehen.

Erst seit wenigen Jahren sind die schönsten dieser Höhlen für das breite Publikum geöffnet, wie etwa die Höhle „El Soplao“. Von Mai bis September sind hier auf einem einen Kilometer langen Weg unglaubliche Formationen aus Stein und Kristall zu bestaunen. Andere Höhlen bieten Kletter- und Wandertouren, die zwischen drei und acht Stunden lang sind und sich somit für Menschen verschiedener Alters- und Fitnessklassen eignen.

Kantabrien Schloss

Bild: Turespana Vergrößern

Für jeden die perfekte Welle

Am Strand von Santander urlaubte in alten Zeiten schon die spanische Königsfamilie. Man genoss das milde Atlantikklima, spazierte durch einsame, von Felsen gesäumte Sandbuchten und vergnügte sich, wie heute auch, abends im Casino. Heute bevölkern vor allem Wassersportler den Badeort. Am Strand von Somo müssen sie auf gute Wellen nicht lange warten – Anfänger üben in Küstennähe auf gnädigen Schauklern, Profis surfen weiter draußen auf bis zu sechs Meter hohen Wogen. Und zwar allein, ohne sie mit anderen Surfern teilen zu müssen. Denn in Santander ist noch herrlich viel Platz für alle.

Kantabrien

Bild: Turespana Vergrößern

Was man nicht verpassen sollte:

Die Höhle von Altamira: Experten bezeichnen dieses Naturwunder als „Sixtinische Kapelle der Höhlenmalerei“. Sie liegt ca. 35 Kilometer westlich von Santander.

Marmite: Ein Traditionsgericht aus Bonito mit Kartoffeln. Die besten Fische Spaniens werden im kantabrischen Meer gefangen – in diesem hier spielt der Thunfisch die Hauptrolle.

  • Artikel bookmarken
  • Firefox
  • IE
  • del.icio.us
  • Mister Wong
  • Yahoo MyWeb
  • Google
Userkommentare

DISQUS ist ein Angebot von disqus.com und unabhängig von nationalgeographic.de - siehe insoweit die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion

blog comments powered by Disqus