Eines der großen Abenteuer: die Suche nach dem wilden Leben. Wer heute eine Safari unternimmt, geht nicht mehr auf Großwildjagd – sondern hinaus in die ungezähmte Natur, um den Artenreichtum unseres Planeten schätzen und schützen zu lernen. Immer noch finden Forscher neue Spezies. Keine andere Unternehmung beeindruckt auch Reisende so sehr wie die Begegnung mit den üppigsten Tier- und Pflanzenwelten der Erde: in der Savanne Südafrikas, an den Riffen in Ägypten, im Dschungel von Borneo.
Südafrika
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Südafrikas freie Wildbahn in der Wüste Kalahari.
Für Spurensucher, Fährtenleser und Savannenläufer: Wer die Wildnis nicht nur per Geländewagen, sondern auch zu Fuß und aus nächster Nähe erleben will, kann sich in Südafrika zum Naturführer ausbilden lassen. Englischsprachige Kurse gibt es in den Camps, die an den Krüger-Nationalpark angrenzen. Die hier ansässige Organisation Ecotraining führt Kleingruppen tief in den Busch – eine Woche, 28 Tage oder sogar ein ganzes Jahr lang – und trainiert Teilnehmer auf Wunsch für die Prüfung des südafrikanischen Verbands der Wildnisführer. Dort, bei der Field Guides Association of Southern Africa (FGASA), lassen sich weitere Bildungsangebote erfragen. Auch das Earthwatch Institute bietet Expeditionen für Laien an, etwa in die Wüste Kalahari. Die dort lebenden Erdmännchen, für die sich die National Geographic Society einsetzt, sind für ihre Geselligkeit bekannt: Da kommt es durchaus vor, dass beim Wiegen eines zum anderen auf die Waage klettern will.
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