Wohnen ist Weltanschauung. Schon Kinder träumen davon, ihren Lebensraum zu verändern. Darf ich im Garten zelten? Im Baumhaus schlafen? Jeder kennt diese Abenteuerlust. Ungewöhnliche Unterkünfte sind ein Versprechen auf Freiheit und neue Horizonte. Das Iglu führt in die Weite des arktischen Eises, der Leuchtturm ragt über das Meer und weist in die Ferne, die Tuffsteinhöhle öffnet das Tor zum Feenreich der Natur. Wer den gewohnten Standort verlässt, erlebt die Welt mit anderen Augen.
Iglus
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Das „Eishotel“ in Schweden wird jedes Jahr neu geschaffen.
Die Pracht mächtiger Gletscher lässt sich kaum beschreiben. Wo die Sprache versagt, helfen einfache Worte. Ilulissat - „Eisberge“ - haben die Grönländer den Fjord mit den weißen Riesen getauft. In den Iglus des Hotels Arctic am Ufer der Disko-Bucht sieht man die Kolosse direkt vor dem Fenster vorbeiziehen. Einen Vorgeschmack bietet schon die Hotel-Webcam im Internet.
Einige der „Wolkenkratzer“ aus Schnee und Eis sind mehrere Kilometer lang und bis zu einem Kilometer hoch. Sermeq Kujalleq, der produktivste Gletscher der nördlichen Hemisphäre, setzt sie mit einem Donnerhall in den Fjord, wenn er kalbt. Ein spektakuläres Gebilde aus Eis ist auch das weltgrößte Iglu, das „Eishotel“ im schwedischen Jukkasjärvi. Jedes Jahr ab Oktober nutzen Schnee-Architekten das gefrorene Wasser des Torne-Flusses, um einen neuen kristallinen Palast in leuchtendem Türkis zu erschaffen.