Mars: Der Wettlauf zum Roten Planeten

Autor: Joel Achenbach  —  Bilder: Max Aguilera-Hellweg und Mark Thiessen, Phillip Toledano, Robert Clark
Wettlauf zum Mars

Elon Musk will zum Mars . Der amerikanische Unternehmer und Investor hat öffentlich verkündet, dass er eines Tages auf dem Roten Planeten sterben will. Mit seiner privaten Raumfahrtfirma SpaceX will er Menschen zum Mars schicken, mehr noch: In einem Zeitraum von 40 bis 100 Jahren nach der ersten Landung eines bemannten Raumschiffs sollen bis zu eine Million Menschen von der Erde auf den Roten Planeten umsiedeln.

Auch die Nasa arbeitet an einer Mars-Mission, allerdings sind ihre Ziele etwas tiefer gesteckt, oder sollte man sagen – realistischer? Die Nasa-Astronauten sollen zunächst nur in die Umlaufbahn des Roten Planeten gesandt werden. Die komplizierte Landung eines großen Raumschiffs auf der Marsoberfläche bezeichnet die Nasa als „Ziel am Horizont“ für ein späteres Jahrzehnt.

NG-Video: So arbeitet der Mars-Rover


Überhaupt, die Herausforderungen könnten größer nicht sein: Eine Reise zum Mars würde dem menschlichen Körper viel abverlangen, Knochen und Augen würden leiden. Auch die Weltraumstrahlung wäre ein großes Risiko. Und die Versorgung mit Trinkwasser und Atemluft müsste garantiert sein. Außerdem wäre da noch die menschliche Psyche: Wie kommt man damit klar, in Millionen Kilometer Entfernung zur Erde in einer Blechdose eingeschlossen zu sein?

Der Wettlauf zum Mars hat längst begonnen. Alle scheinen sich einig zu sein, dass der Mars das nächste große Raumfahrtziel für die Menschheit ist.

Die ganze Titelgeschichte finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NATIONAL GEOGRAPHIC Deutschland! Lesen Sie außerdem das Interview mit der Wissenschaftlerin Christiane Heinicke, die ein Jahr in einer simulierten Mars-Station auf Hawaii verbrachte.


(NG, Heft 11 / 2016, Seite(n) 40 bis 72)
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