Seit einer Million Jahren gibt es den Pardelluchs (Lynx pardinus) auf der Iberischen Halbinsel – doch der Bestand wildlebender Tiere ist auf nur noch rund 225 gefallen. Das sind zwar 100 mehr als vor zehn Jahren, aber zu wenig, als dass diese Art langfristig überleben könnte. Jagd, Unfälle mit Autos und schwindender Lebensraum beschleunigen den Niedergang. Vor allem die unzureichende Anzahl von Kaninchen, ihrer Hauptnahrung, die selber überjagt und durch Seuchen dezimiert wurden. In spanischen Schutzgebieten gibt es noch zwei Zuchtbestände der Luchse. Die Initiative Life Lince investiert nun 30 Millionen Euro, um die Anzahl der Kaninchen zu erhöhen, Luchse umzusiedeln und deren Lebensraum dort zu schützen, wo es viele Beutetiere gibt. Bald will die Initiative zudem in Gefangenschaft geborene Luchse in die freie Wildbahn entlassen.
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