Santorin, Griechenland (1628 v. Chr.)
Der Ausbruch riss die Insel in fünf Teile und vernichtete die minoische Kultur auf Kreta. Die Zahl der Todesopfer ist unbekannt.
Vesuv, Italien (79 n. Chr.)
Der Ausbruch zerstörte die Städte Pompeji und Herculaneum und riss etwa 3500 Menschen in den Tod.
Unzen, Japan (1792)
Der Ausbruch löste eine Flutwelle aus, mehr als 15000 Menschen starben. Nach gut 200 Jahren Ruhe brach er 1991 wieder aus (40 Tote).
Tambora, Indonesien (1815)
Beim heftigsten Ausbruch der Neuzeit kamen 92000 Menschen um. Die Aschewolke führte 1816 in Europa zum „Jahr ohne Sommer“.
Krakatau, Indonesien (1883)
Zwei Drittel der Insel wurden weggesprengt, rund 36000 Menschen verloren ihr Leben.
Mount Pelee, Martinique (1902)
Bei dem Ausbruch kamen 28000 Menschen um. NATIONAL GEOGRAPHIC dokumentierte die Ereignisse. Die Untersuchung gilt als Beginn der modernen Vulkanologie.
Santa Maria, Guatemala (1902)
6000 Menschen starben, als der Vulkan nach 500-jähriger Ruhe ausbrach.
Mount St. Helens, USA (1980)
Der größter Vulkanausbruch in der Geschichte der USA kostete 57 Menschen das Leben.
Nevado del Ruiz, Kolumbien (1985)
Eine Schlammlawine nach dem Ausbruch tötete mehr als 23000 Menschen.
Pinatubo, Philippinen (1991)
Trotz rechtzeitiger Warnung und einer raschen Evakuierung gab es noch 1000 Tote.
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