Bild: NGD, Quelle WBGU 2003 Vergrößern
Die Zeit wird kommen, da redet niemand mehr vom Energiesparen. Obwohl das Öl nur noch aus den Leitungen tröpfelt und die Menschen in Afrika und Asien so viel Energie verbrauchen, wie heute die Bürger der USA. Denn wir werden gelernt haben, die unbegrenzte Kraft der Sonne zu nutzen. Vielleicht schon in 50 Jahren - so jedenfalls die Vision, die der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderung (WBGU) entwickelt hat, ein Expertengremium, das die deutsche Bundesregierung berät.
Zur Zeit liefern erneuerbare Energien weltweit rund 14 Prozent des Bedarfs. Nach einer Berechnung des WBGU kann ihr Anteil bis zum Jahr 2050 auf 50 Prozent steigen (Skizze). Und im Jahr 2100, wenn sich der Energieverbrauch vervierfacht hat, werden die schmutzigen Energieträger Öl, Kohle und Gas im Vergleich zur Sonne kaum noch eine Rolle spielen.
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