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Bill Ballantine dreht sich eine Zigarette und lacht in der Erinnerung an eine Schlagzeile aus dem Jahr 1977: "Goat Island Bay - nichts geht mehr!" Zwölf Jahre hatte er für das erste Meeresschutzgebiet Neuseelands gekämpft, für fünf Quadratkilometer Lebensraum vor der Küste der Nordinsel. Endlich war der Schutz durchgesetzt. Für Ballantine begann damit ein neues Zeitalter. Für die Lokalzeitung, das Sprachrohr der Gegner, war eines zu Ende. Es ging um den Status als Totalreservat. Der ganze Meeresabschnitt sollte allen Eingriffen der Menschen entzogen werden. Kein Angeln. Kein Speerfischen. Keine Hummerjagd. Keine abgebrochenen Austern. Für die Lokalzeitung bedeutete das: Für alle "Kiwis" - Männer, Frauen und Kinder -, die das Meer liebten, gab es keinen Grund mehr, nach Goat Island zu fahren.
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Ballantine ist inzwischen 70 Jahre alt, schlank, mit schütteren Haaren und weißem Spitzbart. Er sitzt am Esstisch seiner Hütte an der Goat Island Road, einen knappen Kilometer landeinwärts von der Bucht. Hier wohnt er, seit er 1964 aus England auswanderte und die Direktorenstelle des neuen meereskundlichen Instituts der Universität Auckland übernommen hatte. Seit mehr als 40 Jahren ist hier den Insulanern der Anblick des auf den Felsen knienden Fachmanns für Schnecken vertraut. Als er begann, war die Straße nur ein Schotterweg, holprig wie ein Waschbrett. Jetzt ist sie bis zum Strand asphaltiert, als Komfort für den stetigen Besucherstrom. "An die 100 000 Leute kommen im Jahr zum Fischegucken. Wer hätte das gedacht? Keiner!", sagt Ballantine.
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"Wenn Sie mir vor 15 Jahren prophezeit hätten, dass hier ganze Schulklassen in Neoprenanzügen ins Wasser steigen, hätte ich Sie ausgelacht. Mittlerweile geschieht das fast täglich." Hunderte von Schülern. Heerscharen von Schnorchlern. Rundfahrten mit Glasbodenbooten. Ein Informationszentrum. Das war weder für die Universität noch für das nahe gelegene Fischerdorf Leigh vorauszusehen, wo anfangs längst nicht alle von der Idee begeistert waren.