In der Fotofalle

Artikel vom 01.03.2007  —  Autor: Michael Nichols  —  Bilder: Michael Nichols

J. Michael Fays Berichte über wandernde Elefantenherden lockten mich in den Zakouma-Nationalpark, wo sich zur Trockenzeit viele Tiere versammeln. Aber nie kam ich nah genug an sie heran. Sollen sie doch Selbstporträts machen, dachte ich und stellte Fotofallen auf - Kameras, die durch die Unterbrechung eines Infrarotstrahls ausgelöst werden. Das Klickgeräusch weckte die Aufmerksamkeit eines Pavians. Von seinem Spiegelbild im Objektiv fasziniert, machte er 52 Aufnahmen. Andere junge Männchen spielten mit den Kameras - sie mussten mehrmals aufgebaut werden. Der Serval ist mit seinen langen Beinen und empfindlichen Ohren gut für die Jagd im hohen Gras geeignet - er fängt kleine Säugetiere. Ich habe gern mit der "Selbstporträt-Methode" gearbeitet. Manchmal macht man damit echte Glückstreffer - wie den Schnappschuss eines Krokodilschwanzes.


(NG, Heft 3 / 2007)
  • Artikel bookmarken
  • Firefox
  • IE
  • del.icio.us
  • Mister Wong
  • Yahoo MyWeb
  • Google
Userkommentare

DISQUS ist ein Angebot von disqus.com und unabhängig von nationalgeographic.de - siehe insoweit die Hinweise zum Datenschutz der DISQUS-Kommentarfunktion

blog comments powered by Disqus