Einst bildeten die Christen in dem Gebiet von Syrien bis Ägypten die Mehrheit. Doch seit den Kreuzzügen – und speziell seit dem 20. Jahrhundert – werden sie marginalisiert und verwandeln sich unter dem Druck der Gesellschaft in kämpferische Splittergruppen.
So sind die levantinischen Christen heute nur noch eine Minderheit; erfüllt vom Überlebenswillen der frühen Kirche, sind sie Abgesandte einer Welt, die in Vergessenheit geraten ist. Ihre aus orthodoxen, katholischen und protestantischen Gläubigen zusammengesetzten Gemeinschaften schrumpften im vergangenen Jahrhundert von 25 auf etwa acht Prozent der Bevölkerung.
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