Fotostrecke: Oktopusse - Die Macht der Acht

Der Wunderpus

Bild: David Liittschwager; fotografiert im Caldwell Labor, UC Berkeley

Der Wunderpus

Eine erstaunliche Vielfalt an Tintenfischarten bewohnt die Ozeane von den Tropen bis zu den Polen. Dieser Wunderpus photogenicus, meist nur Wunderpus genannt, lebt im warmen Wasser des Indopazifiks.

Das Ende ist nah

Bild: David Liittschwager; fotografiert im Caldwell Labor, UC Berkeley

Das Ende ist nah

Dieses Weibchen gehört zu einer Art, die wissenschaftlich noch beschrieben werden muss. Es hütet seine Eier (o.). Kurz nachdem die Kleinen geschlüpft sind, wird es sterben. Bei den meisten Kraken pflanzen sich die Weibchen nur einmal im Leben fort. Die Jungtiere sind daher von Anfang an auf sich allein gestellt.

Krake aus

Bild: David Liittschwager

Krake aus "Down Under"

Octopus pallidus, der gedrungene, eher kurzarmige Blasse Krake, lebt vor der Südostküste Australiens. Er ernährt sich von Schalentieren.

Bewährte Verteidigungsstrategie

Bild: David Liittschwager; fotografiert in Dive Gizo, Salomoninseln

Bewährte Verteidigungsstrategie

Dieser Abdopus aculeatus hat gerade Tinte verspritzt; die dunkle Wolke lenkt Räuber von ihrer Beute ab. Diese Art der Verteidigung ist uralt: Tintenbeutel wurden schon in Fossilien von Tintenfischvorfahren gefunden, die vor mehr als 300 Millionen Jahren lebten.

Sekundenschnelle Anpassung

Bild: David Liittschwager; fotografiert im Queensland Sustainable Sealife, Australien

Sekundenschnelle Anpassung

Kraken sind Meister der Tarnung. In Sekundenschnelle verändern sie ihr Aussehen, um mit ihrer Umgebung zu verschmelzen. Die Sprenkel auf der Haut dieses Großen Kraken (Callistoctopus alpheus) sind mit Pigment gefüllte Zellen. Wenn das Tier sie alle öffnen würde, wäre es plötzlich rot mit weißen Punkten.

Prinzip Rückstoß

Bild: David Liittschwager; fotografiert im Queensland Sustainable Sealife, Australien

Prinzip Rückstoß

Ein Großer Krake (Callistoctopus alpheus) schießt davon, indem er mithilfe von Muskeln seines Mantels Wasser durch den röhrenförmigen Trichter drückt.

Zuhause in Südaustralien

Bild: David Liittschwager; fotografiert im Queensland Sustainable Sealife, Australien

Zuhause in Südaustralien

Der "octopus berrima" frisst gern Krebse.

Tödliche Spucke

Bild: fotografiert im Pang Quong Aquatics, David Liittschwager, Victoria

Tödliche Spucke

Alle Tintenfische haben Gift im Speichel, das für Menschen meist harmlos ist. Das des Kleinen Blaugeringelten Kraken (Hapalochlaena maculosa) kann aber sogar einen Menschen töten.

Roter Kraftprotz

Bild: David Liittschwager; fotografiert in Dive Gizo, Salomoninseln

Roter Kraftprotz

Oktopusse – oben ein Roter Pazifischer Krake (Octopus rubescens) – können jeden Saugnapf einzeln biegen und drehen. Das macht sie so kräftig und geschickt.

Achtung, bissig!

Bild: David Liittschwager; fotografiert in Dive Gizo, Salomoninseln

Achtung, bissig!

Der Große Blaugeringelte Krake (Hapalochlaena lunulata) zeigt seine Ringe, um vor seinem giftigen Biss zu warnen.

Viele junge Tintenfische wachsen außerordentlich schnell...

Bild: fotografiert in Dive Gizo, David Liittschwager, Salomoninseln

Viele junge Tintenfische wachsen außerordentlich schnell...

... aus einem wenige Gramm schweren jungen Octopus cyanea entwickelt sich in gut einem Jahr ein circa sechs Kilo schweres Tier.

Alles andere als gewöhnlich

Bild: fotografiert im Florida Keys Marine Life, David Liittschwager

Alles andere als gewöhnlich

Der Gewöhnliche Krake (Octopus vulgaris) ist ein außergewöhnliches Tier – sein Nervensystem ist viel größer und weiter entwickelt als das der meisten wirbellosen Tiere. Kann er denken? Hat er vielleicht sogar ein Bewusstsein, wie manche Wissenschaftler und Philosophen meinen?