Schlafmohn anzubauen ist illegal, aber einträglich: Der Mohnanbau für Opium ist die wichtigste Einnahmequelle Afghanistans und vor allem der Taliban. Wer also in Afghanistan Frieden schaffen will, muss zuerst Korruption und Drogenmafia besiegen. mehr...

 
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Im Herzen von Afghanistan gibt es zwei Felsnischen, die durch ihre Leere auffallen. Hier standen ein... mehr...

Der-schrein-von-mes-aynak-31229

Dank seines Kupferreichtums blühte im afghanischen Mes Aynak einst ein großes buddhistisches Zentr... mehr...

Frauen-in-afghanistan-teaser-10416

Viele Frauen in Afghanistan leiden unter Armut, Gewalt und Stammeszwängen. Werden geschlagen und mi... mehr...

Das Fleisch der Toten, das zu Staub wurde, brennt auf der Haut. Es klebt in den Augen. Mit jedem Atemzug weht es durch die Zähne, der Wind bläst es in den Rachen, in die Lunge, tief hinunter, wo es sticht, wenn Abdul Qahar* es hinaufzuwürgen versucht. Wenn er spuckend und röchelnd in der Grube kniet und die Ahnen verflucht, in deren Staub er wühlt. mehr...
Massoudi weiß, wie man ein Geheimnis hütet. Er leitet das Nationalmuseum in Kabul. Wie die Franzosen, die im Zweiten Weltkrieg Kunstwerke vor den Nazis versteckt hatten, setzten auch er und ein paar handverlesene Vertraute ihr Leben aufs Spiel - für die historischen Kulturschätze aus Afghanistan. Diese Männer waren tahilwidars, Schlüssel­wächter. mehr...
Zwei, manchmal sogar drei Ernten sind für viele Bauern in Afghanistan ausgefallen, weil sie keinen Weizen anpflanzen konnten. Vier Millionen Hektar Land, mehr als die Hälfte der Ackerfläche in Afghanistan, werden nur durch Regen bewässert. Andere Bauern mussten ihr Vieh verkaufen, um zu überleben. mehr...