Ostern in Jerusalem ist nichts für Feiglinge. Die Altstadt wirkt schon in ruhigen Zeiten hektisch. In den Tagen vor dem Fest aber gerät sie endgültig aus den Fugen. Zu Zehntausenden strömen Christen aus aller Welt wie eine Horde Eroberer durch die Via Dolorosa. Sie kommen, weil das Christentum hier seine Wurzeln hat. mehr...

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So sind Maria und Josef nicht nach Bethlehem gekommen. Man wartet an der Mauer. Ein abschreckendes Bauwerk, drei Stockwerke hoch, oben mit Stacheldraht besetzt. Israelische Soldaten mit Sturmgewehren prüfen die Papiere. Kein israelischer Zivilist darf hinein - auf Befehl des Militärs. Bethlehem und Jerusalem sind nur neun Kilometer voneinander entfernt. Aber es sind zwei verschiedene Welten. mehr...

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Tausend Jahre lang standen die Ruinen von Khirbat Tawas südwestlich von Hebron - die Reste einer Stadt aus byzan­tinischer Zeit auf einem mit Olivenbäumen bepflanzten Hügel. Dann brach im Jahr 2000 die zweite Intifada mit der Macht eines Erdbebens los. Palästinenser und israelische Truppen lieferten sich schwere Gefechte, das Westjordanland wurde nahezu unregierbar. mehr...

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Es ist höchst umstritten, dass Jesus in Bethlehem geboren wurde, wie es in den Evangelien steht. Schon die Volkszählung, derentwegen Lukas das Paar Maria und Josef nach Bethlehem reisen lässt, scheint nichts anderes als ein literarischer Kunstgriff zu sein. Historisch belegt ist sie nicht. Der triftige Grund für die Wanderschaft und die Verlegung des Geburtsorts nach Judäa findet sich bei Matthäus. mehr...

13 Kilometer südlich von Jerusalem, dort, wo kümmerliche Olivenhaine und steinige Getreideäcker allmählich in die Wüste übergehen, erhebt sich wie ein kleiner Vulkan ein kegelförmiger Hügel mit abgeflachter Kuppe: das Herodeion, eine der architektonischen Meisterleistungen von Herodes dem Gro­ßen, König von Judäa. mehr...

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