Reptilien

Stamm: Chordata
Klasse: Reptilia
Ordnungen: 4
Familien: 60
Gattungen: 1012
Arten: 8163

Reptilien entstanden höchstwahrscheinlich vor etwa 300 Millionen Jahren und blicken damit auf eine lange Entwicklungsgeschichte zurück. Auch wenn viele Vertreter wie etwa die Dinosaurier den Klimawandel vor 65 Millionen Jahren nicht überlebten, so existieren trotzdem noch heute zahlreiche Arten wie zum Beispiel Schildkröten oder Brückenechsen, die sich seit Millionen von Jahren kaum verändert haben. Gemeinsam ist allen Reptilien ein Schuppenkleid, ein Schwanz, der von einigen Arten bei Gefahr abgeworfen werden kann, sowie vier Extremitäten, die bei den Schlangen allerdings nahezu vollständig zurückgebildet sind. Die meisten Reptilien legen Eier, einige sind jedoch auch lebendgebärend. Das Geschlecht des Jungtieres wird bei vielen Reptilien nicht durch Gene sondern durch die Temperatur der Eier während des mittleren Drittels der Brutzeit bestimmt. Anders als die Amphibien durchlaufen Reptilien kein Larvenstadium. Die Jungtiere sind meist bereits kurz nach dem Schlüpfen auf sich alleine gestellt. Reptilien sind wechselwarm, das heißt sie sind von der Außentemperatur abhängig und können ihre Körpertemperatur nur bedingt, zum Beispiel durch Sonnenbaden, beeinflussen.

 
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