Medikamente gegen Krebs, gesunde Nahrungsmittel, kostbare Duftstoffe – all das verheißt uns der Dschungel. Doch während wir gerade erst anfangen, diesen Reichtum zu erforschen, zerstören wir durch Raubbau, was uns nützen könnte. mehr...

 
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Sokotra im Indischen Ozean ist so isoliert, dass es dort speziell angepasste Pflanzen und Tiere gibt... mehr...

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Wenn es dunkelt in Panama, blüht der Balsabaum auf. Dann kommen Wickelbär, Kolibri und Fledermaus,... mehr...

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Im Redwood Forest stehen Rotholzriesen, die so alt sind wie die Bibel. In den Zeiten des großen Tre... mehr...

Jim Boucher war sieben Jahre alt, als seine Welt sich zu ändern begann. Im Jahr 1963 ging er mit seinem Großvater eine Trapperroute entlang. Sie verlief am Fluss Athabasca im Norden von Alberta, einige Kilometer südlich des Fort-McKay-Reservats. Das wellige Sumpfland ist hier mit Seen durchsetzt, von Flüssen durchschnitten, der Baumbestand im Wald eher mager. mehr...
Jedes Mal, wenn eine Art ausstirbt, entsteht im vielfädigen Gewebe der Biosphäre unseres Planeten ein Loch. Ökologen benutzen dieses Bild gern, um zu verdeutlichen, wie alles miteinander zusammenhängt. Wie viele Löcher dürfen wir zulassen, ehe das Gewebe zerreißt? Und wie groß wäre allein der Schaden durch das Aussterben des Philippinenadlers? mehr...
Während Sie diesen Artikel lesen, werden 150 Hektar des brasilianischen Regenwalds unwiederbringlich zerstört. Die Dynamik der Globalisierung hat den Wald des Amazonas erreicht. Sie beschleunigt die Waldrodungen und lässt selbst den engagiertesten Umweltaktivisten kaum eine Chance. mehr...
Es ist ein Samstag im Juli, morgens um elf. Idaho steht in Flammen. Es wird zur Evakuierung aufgerufen. Unser Feuer heißt "Lucky" und wütet im Wald des Boise National Forest. Wie viele andere Brände wurde "Lucky" durch einen Blitz ausgelöst. In zwei Wochen hat das Feuer schon etwa 550 Hektar niedergebrannt. mehr...
Man weiß, dass sie in dem Wald sind. Aber man sieht sie nicht. Der brasilianische Biologe Adriano Chiarello legt den Kopf in den Nacken und schielt zu den obersten Ästen eines Baums hinauf, der sich 30 Meter über uns erhebt. Irgendwo in dem Blättergewirr hängt ein Kragenfaultier, ein Weibchen mit seinem acht Monate alten Jungen. mehr...
Der Tag beginnt schon lange vor dem Morgengrauen mit dem irrwitzigen Gebrüll der Gibbons hoch oben in den Baumwipfeln. Sie sind die Wecker des Regenwalds. Vertraute und Rivalen schreien sich an oder warnen einander, so klingt es. Ich, ihr am Boden lebender Vetter, kann über die Sprache dieser Affen nur Vermutungen anstellen. mehr...
Seit 30 Jahren macht Herr Schwaderlappen aus dem Sauerland Urlaub im Südschwarzwald. Der Naturpark im südwestlichsten Zipfel von Baden-Württemberg ist ihm zur zweiten Heimat geworden. Doch die Veränderungen der letzten Zeit stimmen Herrn Schwaderlappen missmutig. mehr...
"Nadja" lebt wild und gefährlich. Die Schönheit hat ihr Bett auf einer Waldlichtung zwischen kratzigen Dornen aufgeschlagen. Am Abend, als der Herbstdunst in die Täler fällt, schüttelt sie den Tau von ihren weichen Fesseln. Sie schlüpft unter abgestorbenen Farnwedeln hindurch und setzt geschmeidig über umgestürzte Stämme. mehr...