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Entspannte Lage: Die Luchse im Harz können wieder reichlich Nachwuchs vermelden.
Im Harz scheint sich das Auswilderungsprogramm für Luchse, das im Sommer des Jahres 2000 gestartet wurde, durch seinen Erfolg inzwischen selbst überflüssig gemacht zu haben: Bis Anfang 2009 wurden im Nationalpark Harz schon mehr als doppelt so viele im Freiland geborene Jungtiere nachgewiesen (58), wie bis 2006 freigelassen worden waren (24). Weil vier Luchse mit Funkhalsbändern versehen sind, haben die Forscher inzwischen auch gute Informationen darüber, wie sich die Tiere in ihrem Lebensraum verteilen und wie groß die Reviere sind, die die Männchen beanspruchen.
Weitere Beobachtungen steuern Förster und Jäger bei. Vor rund 200 Jahren hatten die Grünröcke „das gräusliche Unthier“ im Harz ausgerottet, ihre Nachfahren setzen sich heute aktiv für die Großkatze ein, die im Wald vor allem den Bestand des Rehwilds kontrolliert. Neuerdings können auch Wanderer Luchse ohne störenden Zaun beobachten: von einer Aussichtsplattform im Schaugehege an der Rabenklippe.
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