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Früher bewies ein Massai seine Mannbarkeit, indem er einen Löwen mit dem Speer erlegte. Nun tun sich einige Krieger als Hüter der Großkatzen hervor.
Afrikas Bevölkerung wächst rasch und braucht Land. Deshalb werden immer mehr Löwen getötet. 20.000 sollen nach aktuellen Schätzungen noch übrig sein. Die Organisation „Panthera“ („Großkatze“) hat nun das Projekt „Leben mit Löwen“ gestartet. Massai-Krieger verfolgen, wo die Löwen sich aufhalten; sie helfen Viehhaltern, sichere Umzäunungen zu bauen; und sie belehren ihre Mitmenschen auch über den wirtschaftlichen Wert dieses afrikanischen Symbols: Ein Löwe tötet jährlich Vieh im Wert von rund 200 Euro, bringt aber durch den Tourismus rund 12000 Euro ein. Dennoch, warnen Experten, könne es außerhalb der Nationalparks in 25 Jahren womöglich keine Löwen mehr geben. Zu ihrem Schutz solle man die Parks einzäunen und bewachen – etwa durch UN-Soldaten.
Hilfsprogramm:
Die „Big Cats Initiative“ von NATIONAL GEOGRAPHIC will die bedrohten Großkatzen retten. Hier finden Sie alle Informationen zu der Initiative.
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