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Dezember 1972: Eugene Cernan in seinem mit Mondstaub bedeckten Weltraumanzug.
Den Mond zu erkunden, ist eine schmutzige Angelegenheit. Das erlebte 1972 Eugene Cernan, der Kommandant von "Apollo 17". Der Staub, der ihn nach seiner Exkursion bedeckte, roch zu seiner Überraschung nach verbranntem Schießpulver. Cernans Pilot Harrison Schmitt, der einzige Geologe unter den zwölf Männern, die bisher auf dem Mond waren, nahm an, dass der feine Staub aufgebrochene chemische Verbindungen enthält, die sich an die Rezeptoren in der Nase hängen. Er erlebte sogar ein wenig "Mond-Heuschnupfen".
Der Nasa-Fachmann Gary Lofgren folgert, dass Sauerstoff und Feuchtigkeit aus dem Mondlandegerät mit dem Mondstaub reagierten. Dieser besteht zur einen Hälfte aus siliziumdioxidreichem Glas und zur anderen vor allem aus den Mineralien Pyroxen und Olivin, also Eisen-, Kalzium- und Magnesiumsilikaten. Er bezweifelt, dass winzige Spuren von Schwefel den Geruch von Schießpulver hervorgerufen haben. Genau wird man die Ursache wohl erst erfahren, wenn - wie von der Nasa geplant - im Jahr 2018 wieder Menschen den Mond besuchen werden.
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