Bildung: Antiker Hirntrainer

Abakus

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Dieser Bronze-Abakus wurde im alten Rom benutzt. Unten ein japanisches Modell aus dem 16. Jahrhundert.

Rechnen Sie mal: 3951252 geteilt durch 8031. Was die meisten Menschen überfordert, ist für Royce Chen ein Kinderspiel. Der Sechstklässler aus Kalifornien braucht nur Sekunden für die Lösung: 492. Das Geheimnis des Elfjährigen, der lange Zeit Probleme mit Zahlen hatte, ist ein historisches Rechengerät, dessen Nützlichkeit neu entdeckt wird: der Abakus. In den USA wird dieser frühe Taschenrechner, den vermutlich die Babylonier erfunden haben, vor allem in Privatschulen und Mathematikkursen immer öfter eingesetzt.

Im vergangenen Mai nahmen 1800 Schüler an einer Studie teil, in der sie die praktische Anwendung, aber auch das nur „geistige Verschieben“ von Kugeln übten. Ergebnis dieser und weiterer Untersuchungen: Der Umgang mit dem Abakus schult das räumliche Vorstellungsvermögen. Das soll nicht nur die Leistungen beim Rechnen steigern, sondern die allgemeine Denk- und Merkfähigkeit trainieren.


(NG, Heft 11 / 2010)


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