Biologie

Fast alle Schnecken kriechen auf ihrer Schleimspur langsam vorwärts. Die Meeres­schnecke Janthina hat jedoch eine phantasievollere Form der Fortbewegung gefunden: Sie sondert Schleim ab, formt daraus mit ihrem Vorderfuß Luftbläschen und klebt sie zu einer Art Schaumfloß zusammen. mehr...

Eine Hummel auf der Suche nach Nektar wirkt meistens hektisch und ziellos. Doch die fleißigen Sammlerinnen arbeiten sehr effektiv, weil sie auf ihrem Flug durchs Blumenbeet einer Choreografie folgen, fanden Forscher der Queen-Mary-Universität in London heraus. mehr...

Dass der Maulwurf sich so zügig durchs Erdreich graben kann, verdankt er einem sechsten ­„Finger“, der gegenüber vom Daumen wächst. mehr...

Aus der Luft betrachtet, sehen immer mehr Wälder entlang den Flüssen und Seen Feuerlands aus, als wären sie bombardiert worden. Die Verursacher der Kahlstellen an der Spitze Südamerikas sind – Biber. mehr...

Sie leben im Wasser, sie bestehen aus Wasser und sie bewegen sich mit Hilfe des Wassers fort. Seit 550 Millionen Jahren wälzen Quallen die Ozeane um. Doch wie stellen diese zarten Lebewesen das an? mehr...

Wenn Menschen sich nach dem Duschen das Wasser ebenso schnell wie Tiere aus den Haaren schütteln könnten, wären Badezimmer wohl nur halb so lange belegt. Der Trocknungsmechanismus von Vierbeinern ist eine geschmeidige, elegante Bewegung. mehr...

Im Mittelalter war der Glaube verbreitet, Hexen könnten auf Besen fliegen, weil sie Tollkirschen essen. Heute kennen sich viele Menschen nicht mal mehr im eigenen Garten aus. mehr...

Es sind nicht allein Pigmente, die den Schmetterlingsflügeln ihre schillernden Farben verleihen. Das Blau und Grün und Rot kann auch eine Folge von Lichtbrechung oder Interferenzen sein, wie man sie etwa auf einer Seifenblase sieht. Nun haben Evolutionsbiologen der Yale-Univer­sität in den USA eine Struktur identifiziert. mehr...

Schöne Nase – so wäre Callorhinchus aus dem Lateinischen zu übersetzen. Doch in diesem Fall scheint der deutsche Name der Gattung treffender: Pflugnasenchimäre. Sie ist eng verwandt mit Haien und Rochen und lebt im südwestlichen Pazifik. mehr...

Der Bestand der Kuhnasenrochen vermehrt sich in der Chesapeake Bay an der Ostküste der USA zunehmend und gefährdet so das Ökosystem. Jetzt wird geprüft, ob der Fang der Rochen in Maßen erlaubt werden soll. mehr...

Könnten Menschen – wie die Pflanzen – das Licht der Sonne direkt in Nahrung und Energie umsetzen, müssten sie nicht mehr essen, und die Welt wäre mit einem Schlag viele Probleme los. Dass Tiere dies können, beweist die Meeresschnecke Elysia chlorotica. Alles, was sie braucht, ist eine einzige Algenmahlzeit. mehr...

Eine Wasseroberfläche, die wir Menschen als glatt empfinden, ist für Insekten wie den Wasserläufer voller Hindernisse. Überall, wo ein Blatt oder ein Zweig aus dem Wasser ragen, zieht die Oberflächenspannung das Nass bogenförmig ein Stück empor. mehr...

Trägt eine Eiche Früchte in Massen, steht ein harter Winter bevor - weiß der Volksmund in Deutschland. "Alles Quatsch", sagt Botaniker Alan Whittemore. Entscheidend für die Menge der Eicheln sei das Wetter, so der Experte. mehr...

Die 6000 Meter tiefe Celebessee ist immer wieder für Überraschungen gut. Von NATIONAL GEOGRAPHIC geförderte Forscher ließen einen ferngesteuerten Tauchroboter an den steilen Hängen „herumschnüffeln“, als in drei Kilometer Tiefe dieser neun Zentimeter lange Borstenwurm an der Kamera vorbeischwamm. mehr...

Sie sind nur rund drei Millimeter groß, aber für viele Biologen so etwas wie die Hunnen der Neuzeit: Unaufhaltsam verbreiten sich die aggressiven Argentinischen Ameisen in alle Winkel unserer Erde. Sie verdrängen heimische Ameisenarten, vernichten Ernten und werden für Menschen in ihren Häusern zur Plage. mehr...

Organverpflanzungen können Menschenleben retten. Doch es gibt zu wenig Nieren, Lebern und Herzen, um den Bedarf zu decken. Zudem wird das fremde Gewebe vom eigenen Immunsystem oft abgestoßen. Nun lässt eine neue Methode aufhorchen: In mehreren Fällen ist es gelungen, Organersatz aus ­körpereigenen Zellen nachwachsen zu lassen. mehr...