Erde & Weltall

Ein Unfall wird für Ozean-Freunde zum Glücksfall: Erstmals können sie einen Schwarzen Raucher im Original sehen (in der Ausstellung „Tiefsee“ in Rosenheim, bis 4. November). Der steinerne Hohlzylinder stammt vom Meeresgrund vor Papua-Neuguinea. mehr...

Der Mars-Rover „Curiosity“ soll im August auf dem Roten Planeten landen, und dieses Mal hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa ihre Airbags zu Hause gelassen. mehr...

30 Jahre lang haben die sechs Spaceshuttles der Nasa Menschen und Fracht in den Weltraum geflogen. Nach der letzten Landung der „Discovery“ im Juli dieses Jahres rissen sich die Museen in den USA darum, eine der letzten vier verbliebenen Raum­fähren zu bekommen. Inzwischen stehen die künftigen Standorte fest. mehr...

Sark ist eine kleine, autofreie Insel im Ärmelkanal, die bei Licht betrachtet nicht viel zu bieten hat. Erst wenn sich die Nacht über das 600-Seelen-Eiland senkt, wird seine Hauptattraktion sichtbar: funkelnde Sterne, gleißende Meteoritenschauer und das endlose Band der Milchstraße am Himmel. mehr...

Beulen, Dellen, Runzeln und Schrammen – das Gravitationsmodell der Erde sieht aus wie eine schrumpelige Kartoffel. Doch für Wissenschaftler sind die Schönheitsfehler auf dem Globus der Erdanziehung Nebensache. Mit dem Modell können sie das Zusammenspiel von Erdanziehungskraft, Geologie und Klima besser verstehen. mehr...

Die Menschen, die vor 40 Jahren den Mond besuchten, bohrten nur drei Meter tief in seine Kruste. Doch sie ließen In­strumente zurück, deren Daten bis heute noch Aufschlüsse über den Aufbau des Erdtrabanten liefern. mehr...

Als die flugfähigen Pterosaurier zusammen mit allen anderen Dinos ausstarben, hinterließen sie Fossilien – vor allem aber viele Fragen. Doch kürzlich stießen Forscher in China auf eine wissenschaftliche Goldgrube. mehr...

Der „Mann im Mond“ hat ausgedient. Jetzt muss niemand mehr seine Phantasie bemühen, um Strukturen auf unserem bleichen Begleiter zu deuten. Ein Satellit der Nasa – der „Lunar Reconnaissance Orbiter“ – hat ihn mit Laserstrahlen neu vermessen und ­Daten für die bislang detailgetreueste Karte geliefert. mehr...

Unter den ungewöhnlichen Phänomenen an den Polen der Erde ist die Zeit eines der sonderbarsten. Denn am Südpol laufen alle 24 Zeitzonen der Erde zusammen. Wonach stellen Menschen dort ihre Uhren? Wie verabreden sie Termine? mehr...

Auf Pferderennen oder Fußballspiele wetten ja viele. Im irischen Dublin bietet nun ein Buchmacher an, darauf zu setzen, welcher aktive Vulkan als nächster ausbricht - das Risiko ist größer als an der Börse. mehr...

Die Erdumlaufbahn ist voll von Schrott und ausgedienten Satelliten. Für Astronauten steigt damit die Gefahr tödlicher Kollisionen. Manche NASA-Forscher sorgen sich nun, wie sie Astronauten heil nach oben oder eine Raumsonde hinaus zum Pluto befördern können. mehr...

Haiti, Chile, China: Hier kamen allein in diesem Jahr Tausende Menschen bei Erdbeben ums Leben. Dabei wäre es möglich, mit einfachen Mitteln Häuser zu bauen, die Erschütterungen besser widerstehen. mehr...

Die Erde ist nicht der einzige Himmelskörper in unserem Sonnen­system, auf dem es Wasser gibt – jenes Element, ohne dass es kein Leben gibt, wie wir es kennen. Die Entdeckung von Eis im Staub unseres Mondes und auf dem Mars war der erste Beweis. mehr...

Mit einem künstlich erzeugten Treibhauseffekt könnte man den Mars begrünen. Heißt das, dass wir den Roten Planeten „terraformen“ können – ihn also zu einer zweiten Erde für uns machen? Und falls ja: Sollten wir es tun? mehr...

Der Volksmund irrt, wenn er behauptet, dass ein Blitz nie zweimal am selben Ort einschlägt. Krasses Gegenbeispiel ist der Maracaibosee an der Nordwestküste von Venezuela. Hier zucken Blitze an 200 Tagen pro Jahr – weil besondere Bedingungen in der Atmosphäre herrschen. mehr...

Ihre genaue Herkunft liegt im Dunkeln, und wo sie jetzt ist, soll auch nicht publik werden: die weltweit ein­zige buddhistische Skulptur aus Meteoriteneisen. Wissenschaftliche Analysen belegen: Das Metall stammt von ­einem Meteo­riten (einem Ataxiten), der vor gut 10000 Jahren im Norden der Mongolei niederging. mehr...